Heidelberg – 350 Menschen forderten beim Global Marijuana March die Legalisierung von Hanf

        ”Cannabis Legal – International!” fordern über 350 Menschen in Heidelberg beim Global Marijuana March – Über 350 Teilnehmer sind dem Aufruf der Ortsgruppe Heidelberg des Deutschen Hanfverbandes zum Global Marijuana March (GMM) 2014 in Heidelberg am Samstag gefolgt. Der Global Marijuana March hat eine internationale Tradition, denn er wird seit 1999 in über 800 Städten weltweit am ersten Samstag im Mai ausgerichet, und dieses Jahr zum ersten Mal auch in Heidelberg. “Wir sind uns sicher, das wird nicht der letzte GMM bleiben”, sagt Christoph Lehner, Sprecher der Gruppe.

        Unter dem Motto “Cannabis legal – International!” zogen die Hanf-Aktivisten, angeführt von einem Musikwagen und unterstützt durch zahlreiche Patienten des Selbsthilfenetzwerkes Cannabis als Medizin (SCM), von der Stadtbücherei über den Bismarckplatz zum Universitätsplatz. Die Redner der Grünen Jugend, der Jusos und der Jungliberalen haben sich beim Auftakt an der Stadtbücherein ganz deutlich für ein Ende der bevormundenden Drogenpolitk ausgesprochen.
        “Es macht richtig Hoffnung, wenn der Parteinachwuchs diese Positionen in den jeweiligen Parteien weiter festigt” so Lehner weiter.

        Durch das insgesamt vierstündige Programm führte Jost Leßmann vom Bundesvorstand der grünen Hilfe. Die grüne Hilfe ist ein gemeinnütziger Verein, welcher Rechtsberatung bei Strafandrohung im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes (insbesondere Hanf) anbietet.
        Während der Zwischenkundgebung am Bismarckplatz hatte Leßmann sogar die Gelegenheit, diejenigen Parteien anzusprechen, welche sich der Demonstration nicht angeschlossen haben. “Die Argumente sind auf unserer Seite, das müssen irgendwann auch die CDU und die SPD erkennen”, sagt Jan B., ebenfalls Sprecher für die Ortsgruppe des Hanfverbandes.

        Alle Reder haben übereinstimmend die Entkriminalisierung der Konsument und die regulierte Legalisierung von Hanf gefordert. Mariana Pinzón Becht von den Grünen hat dieser Forderung drastisch Ausdruck verliehen, indem sie anhand der internationalen Perspektive die negativen gesellschaftlichen Folgen des Drogenkriegs in Mexiko und in Lateinamerika geschildert hat. Hans Cousto von der Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur hat deutlich gemacht, daß die aktuelle strafrechtliche Verfolgung der Drogen-Konsumenten mit dem elementaren Menschenrecht auf die freiheitliche Entfaltung der eigenen Persönlichkeit nicht vereinbar ist. Die musikalischen Darbietungen von Floh Söllner und Pablo Moreno de Leon rundeten die Abschlusskundgebung am Universitätsplatz ideal ab.

        “Wir sind sehr zufrieden mit unserem ersten GMM und werten ihn als großen Erfolg. Es waren Menschen aus der gesamten Rhein-Neckar-Region anwesend, und deshalb werden wir ab sofort und bis auf weiteres als Regionalgruppe Rhein-Neckar des Deutschen Hanfverbandes agieren. Wir treffen uns monatlich jeweils am 1. Montag im Monat, abwechselnd in Heidelberg und in Mannheim.” kündigt Lehner an. Die Nachbesprechung des GMM findet am Montag, den 5.5.2014 im Heidelberger Laden für Politik und Kultur statt, im Juni wird das Treffen der Gruppe dann in Mannheim stattfinden.

        “Auf der Agenda für die nächsten Monate stehen als nächste öffentliche Aktionen ein Infostand und eine Kundgebung in Mannheim. Desweiteren wollen wir einen Cannabis Social Club (CSC) in Heidelberg und in Mannheim auf den Weg bringen.” so Jan B.

        “Bezüglich eines Cannabis Social Clubs in Heidelberg”, fügt Lehner noch hinzu, “sind wir bereits im Gespräch mit grünen Kommunalpolitiker*innen sowie den Kandidaten*innen der Piraten und der Linken. Nach der Gemeinderatswahl kann ein solcher Antrag zum behördlich kontrollierten Anbau und zur Abgabe von Cannabis für volljährige Mitglieder sehr wohl die notwendige Mehrheit im neuen Heidelberger Gemeinderat und damit das erste Etappenziel erreichen.”

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