Sandhausen – SV Sandhausen: Alois Schwartz kann aus Vollem schöpfen / Nur Mendler fehlt

Bochum/Sandhausen /Metropolregion Rhein-Neckar. (sim). Das hat es in dieser Saison beim SV Sandhausen äußerst selten gegeben: Trainer Alois Schwartz kann personell aus dem Vollen schöpfen, denn nur die Nürnberger „Leihgabe“ Markus Mendler fehlt aufgrund seiner Meniskusoperation. Alle anderen Profis stehen im Mannschaftstraining, nach dem Ranisav Jovanovic seine Grippe auskuriert hat und Florian Hübner’s Rotsperre vorbei ist.
„Das Erfolgserlebnis gegen Bielefeld hat sehr gut getan. Wir hatten eine hervorragende Trainingswoche und die Begeisterung ist weiterhin vorhanden, was im Übrigen auch während der kleinen Durststrecke der Fall war“, wie der SV-Trainer betonte: „Jetzt wollen wir auswärts nachlegen, denn der letzte Sieg in der Fremde war schon Anfang Februar, sodass es wieder einmal an der Zeit wäre“. Der frühere Bundesligist aus dem Ruhrpott belegt aktuell den 14. Rang bei 30 Punkten. „Nur zehn davon hat der VfL zu Hause geholt und dabei soll es zumindest am Wochenende bleiben“, sieht Alois Schwartz reelle Chancen auf etwas zählbares, „auch wenn natürlich die Bochumer nach dem Sieg in Aalen nachlegen wollen“. Die Gastgeber verfügen über eine kompakte, erfahrene Mannschaft, die zumindest auf eigenem Terrain bislang den Erwartungen hinter her hinkt und noch Blickkontakt zu den Abstiegsrängen besitzt.
Von einer frühzeitigen Rettung will derzeit auch Alois Schwartz nichts wissen. „Abgehakt ist die Angelegenheit erst dann, wenn auch rechnerisch nichts mehr anbrennen kann und dafür wollen wir in Bochum einen weiteren Schritt tun“, entgegnet der Fußball-Lehrer allen anderen Spekulationen. Froh ist er auf alle Fälle, dass alle Mann an Bord sind, „denn wegen diesem glücklichen Zustand können wir getrost die englische Woche angehen und gleichzeitig abwarten, wie wir die drei Begegnungen in acht Tagen überstehen“.
Nach dem der Trainer grundsätzlich kein Freund vieler Veränderungen von Spiel zu Spiel ist, wird sich an der Anfangsformation gegenüber Bielefeld beim VfL Bochum zu-mindest nichts gravierendes ändern, „was nicht heißen muss, dass man sich bei ein oder zwei Positionen keine Gedanken macht“ (Schwartz).
Die Fahrt nach Bochum haben folgende 18 Spieler angetreten: Manuel Riemann, Marco Knaller – Julian Schauerte, Seyi Olajengbesi, Daniel Schulz, Timo Achenbach, Tim Kister, Lukas Kübler – Denis Linsmayer, Simon Tüting, Stefan Kulovits – Manuel Stiefler, David Ulm, Marco Thiede, Matthias Zimmermann – Danny Blum, Nicky Adler, Ranisav Jovaniovic
Als Unparteiischer fungiert Martin Petersen, der in Frankfurt wohnhaft ist. Der 29-jährige Kaufmann gehört seit 2009 der DFB-Schiedsrichterliste an und leitet seit 2011 Begegnungen der zweiten Bundesliga.

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