Heidelberg/ Metropolregion Rhein-Neckar – Das Heidelberger Interkulturelle Zentrum in Gründung (IZ i.G.) hat zusammen mit dem Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg die Entwicklungschancen des IZ i.G. untersucht. Dabei ging es sowohl um den organisatorischen Aufbau als auch um die inhaltliche Konzeption des Zentrums. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse eingeladen. Die Veranstaltung findet am Montag, 10. März 2014, um 19 Uhr, im Museum „Alte Tabakfabrik“, Bergheimer Straße 147/Eppelheimer Straße 50, 69115 Heidelberg, statt.
44 Expertinnen und Experten im Bereich (inter)kulturelle Angebote haben für die wissenschaftliche Untersuchung in Interviews verschiedene Fragen zu Themen rund um Heidelberg, kulturelle Angebote und interkulturelle Zentren beantwortet. Unter ihnen waren nicht nur Interviewpartner aus Heidelberg, sondern auch von interkulturellen Zentren aus ganz Deutschland. Mitarbeiter und Studierende des Max-Weber-Institutes stellen jetzt die Untersuchungsergebnisse vor.
Präsentation und Diskussion
Die Fachleute erläutern Heidelberg-spezifische Fakten wie die Zusammensetzung der Gesellschaft in Heidelberg, gehen aber auch auf die Erwartungen an eine interkulturelle Organisation und die Erfahrungen anderen Zentren in Deutschland ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, über die Ergebnisse und mögliche Handlungsoptionen zu sprechen. An der Diskussion nehmen teil: Dr. Steffen Sigmund, Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg und Vorsitzender der Bürgerstiftung Heidelberg, Sebastian Starystach M.A, Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg, Prof. Michael Braum, Leiter der IBA Heidelberg, Prof. Dr. Kurt-Jürgen Maaß, Stadtrat und Kulturbeirat des Forums der Kulturen in Stuttgart, und Michael Allimadi, Vorsitzender des Ausländer- und Migrationsrats der Stadt Heidelberg.
Seit 2012 bietet das Interkulturelle Zentrum in Gründung Heidelberg für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einen Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs. Die Geschäftsstelle IZi.G. arbeitet an einem Konzept und dazu passenden Trägerformaten für das Interkulturelle Zentrum i.G.: Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger mit einem innovativen Konzept zu erreichen, das gleichermaßen Willkommenskultur und interkulturellen Austausch fördert. Dabei soll der spezifischen Zusammensetzung der Heidelberger Migrantenmilieus Rechnung getragen werden, um eine breite Akzeptanz der Einrichtung zu erreichen. Weitere Infos gibt es unter http://izig-heidelberg.de.

































