Heidelberg – für Vielfalt und gegen Rassismus – „Internationale Wochen gegen Rassismus“ vom 10. bis 23. März 2014

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Stadt Heidelberg nimmt zum ersten Mal an den bundesweiten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ teil, die dieses Jahr vom 10. bis 23. März stattfinden: Das Interkulturelle Zentrum in Gründung der Stadt initiiert hierfür ein Gesamtprogramm und koordiniert die Veranstaltungen zahlreicher Heidelberger Einrichtungen und Organisationen. Künftig wird Heidelberg regelmäßig teilnehmen und Aktionswochen organisieren. Jährlich rufen der Interkulturelle Rat und 70 bundesweite Organisationen und Einrichtungen zu den Aktionswochen auf, um ein Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen.

Für eine buntes Programm: Bündnis der Stadt mit anderen Einrichtungen
Dieses Jahr besteht der kuratorische Beirat für die Internationalen Wochen aus dem Interkulturellen Zentrum i. Gr., dem Dokumentationszentrum Sinti und Roma und dem Karlstorbahnhof Heidelberg. Auch andere Träger und Vereine steuern Programmpunkte bei, etwa die Volkshochschule Heidelberg und die Kulturgesellschaft Alexandru Ioan Cuza. Vom 10. bis 23. März 2014 werden in dieser Zeit Lesungen, Diskussionen und Ausstellungen zum Thema Rassismus, Menschenrechte und Teilhabe angeboten.

Schirmherr OB Dr. Würzner: „Wir bekennen uns zur Vielfalt“
Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner unterstützt das Projekt und setzt durch seine Schirmherrschaft ein klares Zeichen für Toleranz und Vielfalt und gegen Rassismus. Über die starke Einbindung der Stadt in die Aktionswochen sagt er: „Durch unsere Beteiligung wollen wir die Akteure vor Ort stärken und eine Anerkennung ihrer täglichen Arbeit leisten, denn der Kampf gegen Rassismus wird über das ganze Jahr gekämpft. Mit den Aktionswochen möchten wir besondere Aufmerksamkeit auf diese Arbeit lenken. Wir bekennen uns nicht nur zur Vielfalt, sondern unterstützen die lokalen Akteure, die ganzjährig für eine internationale Stadt wie Heidelberg unabdingbare Arbeit leisten.“

ZEIT-Redakteurin Alice Bota und Schweizer Bestseller-Autor Florescu zu Gast
Das Programm wartet mit einigen Überraschungen und Highlights auf. Die ZEIT-Redakteurin Alice Bota stellt ihr Buch „Wir neuen Deutschen“ vor und diskutiert über ein neues deutsches Identitätsgefühl. Catalin Dorian Florescu liest aus seinem Bestseller „Jacob beschließt zu sterben“. Das Buch erzählt vom Rumänen der 30er Jahre, stand lange auf den Bestsellerlisten und gewann den Schweizer Buchpreis.

Auftakt am 10. März 2014 im Interkulturellen Zentrum i. Gr.
Zur Auftaktveranstaltung am Montag, 10. März 2014, lädt das Interkulturelle Zentrum i. G. ins Museum Alte Tabakfabrik im Landfriedkomplex ein. Bürgermeister Wolfgang Erichson wird die Internationalen Wochen gegen Rassismus an diesem Abend eröffnen. Aus integrationspolitischer Sicht sei die Entwicklung zu einem städtischen Gesamtprogramm im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen erfreulich, so Erichson: „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der Vernetzungsarbeit gemacht, die mit der Gründung eines Interkulturellen Zentrums für Heidelberg geplant war. Früher gab es vereinzelte Veranstaltungen, jetzt entsteht ein Gesamtprogramm von der Stadt für die Stadt. Es zeigt sich, dass bereits nach zwei Jahren durch gelungene Netzwerkarbeit und Kooperationen eine breitere Zahl an Bürgerinnen und Bürgern für das Thema Integration begeistert werden können.“

21. März: Muslimische Gemeinden öffnen ihre Moscheen
Unter dem Titel „Muslime laden ein“ öffnen erstmals im Rahmen der Aktionswochen muslimische Gemeinden die Türen ihrer Moscheen. Muslimische Gemeinden oder Einrichtungen werden Menschen aus ihrer Nachbarschaft einladen. Diese Veranstaltungen bieten Raum für ein Kennenlernen. Oberbürgermeister Dr. Würzner und Bürgermeister Erichson werden am Freitag, 21. März 2014, dem „Internationalen Tag gegen Rassismus“, an der Aktion teilnehmen. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, gegenseitiges Verständnis auf- sowie Vorurteile und Ängste abzubauen.

Internationale Woche gegen Rassismus: eine Initiative der Vereinten Nationen
1966 riefen die Vereinten Nationen den „Internationalen Tag gegen Rassismus“ am 21. März ins Leben. Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ finden deshalb jedes Jahr in den Wochen um diesen Tag statt. Die bundesweite Durchführung und Koordination übernimmt dabei der „Interkulturelle Rat Deutschland e. V.“. Im letzten Jahr gab es in den Aktionswochen über 1.200 Veranstaltungen in circa 300 Städten und Gemeinden.

Alle Veranstaltungen und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.izig-heidelberg.de >Projekte > Internationale Wochen gegen Rassismus oder www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

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