Speyer – BDKJ Vertreter überreichen Ministerin Alt Forschungsbericht zur Jugendverbandsarbeit

        Speyer/Metropolregion Rhein-Neckar
        Studie „Fit fürs Leben“ belegt, wie sich katholische Jugendverbandsarbeit auf die Entwicklung junger Menschen positiv auswirkt
        Katholische Jugendverbandsarbeit wirkt sich positiv auf die Bildungschancen und Kompetenzen junger Menschen aus. Das ist eines der Ergebnisse einer Untersuchung zur Leistung katholischer Jugendverbandsarbeit, die die Forschungsgruppe „Soziale Gerechtigkeit“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Speyer in den letzten Jahren zusammengetragen hat. Den Abschlussbericht der Studie mit dem Titel „Fit fürs Leben“ überreichten am vergangenen Donnerstagabend Mitglieder des zuständigen BDKJ-Ausschusses der rheinland-pfälzischen Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, Irene Alt, in Mainz.
        Über mehrere Jahre hinweg hatten die Jugendverbandsvertreter bei verschiedenen Veranstaltungen die Bildungsleistung von Jugendverbänden vorgestellt. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Kinder und Jugendliche in den Jugendverbänden als Gruppenmitglieder, Teilnehmer an Veranstaltungen oder verantwortliche Leitungsperson Erfahrungen machen, die ihr Leben bereichern, nachhaltig prägen und sie durch ihr Engagement etwas für ihr Leben lernen.
        Mit einer breit angelegten Befragung untersuchte die Forschungsgruppe zudem, welchen Effekt die ehrenamtliche Tätigkeit im Jugendverband ganz konkret auf die eigene Biografie hat. Die Ergebnisse der Studie zeichnen dabei ein deutliches Bild: Katholische Jugendverbandsarbeit wirkt sich positiv auf die Bildungschancen junger Menschen aus. Sie hat positive Auswirkungen auf die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen. Sie bindet Jugendliche an die Institution Kirche und animiert zur Übernahme von Verantwortung für andere. Gleichzeitig weisen die Ergebnisse der Studie aber auch auf die Herausforderungen hin, vor denen die katholische Jugendverbandsarbeit steht: Der Großteil der Jugendlichen in den Verbänden kommt aus einem bildungsbürgerlichen Milieu -Jugendliche aus anderen Lebenswelten sowie Migrantinnen und Migranten finden kaum Zugang zu katholischen Jugendverbänden.

        Jugendministerin Alt betonte ihre Wertschätzung der Jugendverbandsarbeit: „Gerade die Bereitschaft der Jugendlichen, auch für andere Menschen Verantwortung zu übernehmen –, sei es im privaten Umfeld oder im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements – ist für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Denn wir sind angesichts sich verändernder Strukturen mittel- und langfristig darauf angewiesen, dass zum Beispiel die Nachbarschaftshilfe einspringt, wo früher die Großfamilie für einander sorgte“, erklärte Jugendministerin Alt. „Außerdem ergibt sich aus der Studie eine wichtige Aufgabe für die Zukunft: Wir sollten uns bemühen, auch Jugendliche aus dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum für die Verbandsarbeit zu gewinnen.“
        „Die katholische Jugendverbandsarbeit macht Kinder und Jugendliche stark und bietet ihnen wichtige Freiräume neben Schule, Ausbildung und Studium. Ich bin sehr froh, dass wir mit Ministerin Alt eine verlässliche Partnerin im Land haben, die sich für die außerschulische Bildungsarbeit stark macht!“, so BDKJ-Diözesanvorsitzender Felix Goldinger.
        Die detaillierten Ergebnisse der Studie können im Forschungsbericht nachgelesen werden, der auf der Homepage des BDKJ Speyer www.bdkj-speyer.de (Menüpunkt Angebote/Politisch) zum Download bereit steht. Die Broschüre kann auch über das Diözesanbüro des BDKJ Speyer, Webergasse 11, 67346 Speyer, Tel. 0 62 32. 1 02-331 bestellt werden.

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