Mannheim / Mutterstadt/ Ludwigshafen/ Frankenthal – Schwerere Verkehrsunfälle in der Metropolregion halten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in Atem

        Mannheim / Mutterstadt/ Ludwigshafen/ Frankenthal / Metropolregion Rhein-Neckar – Einen stürmischen Vor- und Nachmittag, nicht nur wegen starker Sturmböen, erlebten Autobahnpolizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auf den Bundesautobahnen 61 und 6 am heutigen Montag, dem 28.10.2013 .
        Es begann um 08:58 Uhr auf der A 61 in Fahrtrichtung Koblenz, im Bereich des Autobahnkreuzes Mutterstadt. Wegen einer Tagesbaustelle mit Sperrung des rechten Fahrstreifens vor dem Autobahnkreuz Frankenthal hatte sich ein bis zu zehn Kilometer langer Rückstau gebildet. Infolge Unachtsamkeit und nichtangepasster Geschwindigkeit fuhr ein 43-jähriger aus dem Kreis Bad Dürkheim mit seinem PKW in das Stauende und prallte auf einen Minivan, dessen sieben Insassen hierbei leicht verletzt in nahegelegene Krankenhäuser verbracht wurden. Der Unfallfahrer selbst wurde schwer verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 26.000 Euro. Durch das Unfallgeschehen kam es zum weiteren Stau von bis zu insgesamt 15 Kilometern. Dies hatte Auswirkungen auf die Fahrbahnen bei den umliegenden Gemeinden.
        Etwa eine Stunde später, gegen 09:56 Uhr, wurde auf der A 6, Richtungsfahrbahn Viernheimer Dreieck, Höhe der Anschlussstelle Sandhofen ein Dreitonner LKW mit Anhänger umgeworfen. Den Anhänger traf eine Windböe. Er kam immer stärker ins Schlingern, kippte um und riss das Zugfahrzeug mit sich. Hierbei wurde der 53-jährige Fahrer aus dem Kreis Bergstraße im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit Schneidewerkzeug befreit werden. Er wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus verbracht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro. Es war der Rettungshubschrauber und die Feuerwehr Frankenthal im Einsatz. Es entstand zeitweise ein Rückstau von bis zu vier Kilometern.
        Fünfzehn Minuten später, gegen 10:08 Uhr, wurde gemeldet, dass auf der A 61, Richtungsfahrbahn Koblenz, im Bereich des Autobahnkreuzes Frankenthal, ein Sattelzug in ein Stauende gerast sei. Entsandte Einsatzkräfte und Rettungswagen fanden die Mitteilung nicht bestätigt. Der Hinweisgeber hatte offensichtlich ein Bremsverhalten wahrnehmen können und einen schweren Unfall vermutet.
        Gegen 12:00 Uhr wurde erneut ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet, der sich auf der A 61, Richtungsfahrbahn Koblenz, erneut am Autobahnkreuz Mutterstadt, ereignet hatte. Hierbei sei ein PKW in Brand geraten. Alle verfügbaren Einsatzkräfte wurde dorthin beordert. Ein 22-jähriger Niederländer war wegen Unachtsamkeit und nichtangepasster Geschwindigkeit in den Trailer eines Sattelzuges geprallt. Er und sein sein 19-jähriger niederländischer Beifahrer wurden schwer verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Ein neuer Stau entstand auf einer Länge bis zu sieben Kilometer. Im Einsatz waren der Rettungshubschrauber, mehrere Rettungswagen und die Feuerwehr Schifferstadt.
        Die Autobahnpolizei Ruchheim hatte zeitweise bis zu sieben Streifenbesatzungen an den verschiedenen Einsatzorten.
        Die akute Verkehrslage einschließlich der Bergungsarbeiten endete gegen 13:30 Uhr. Bis dahin hatten sich sechs weitere, eher Bagatellunfälle, überwiegend auf der A 61 in Fahrtrichtung Koblenz, ereignet.

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