Frankenthal – SPD-Bundestagsabgeordnete Barnett und Hagemann besuchen KSB

        Frankenthal / Metropolregion Rhein-Neckar – Vergangene Woche besuchten die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Doris Barnett (Ludwigshafen) und Klaus Hagemann (Worms) die KSB AG in Frankenthal zu Gast. Gegenstand der Gespräche waren Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz und die Zuweisung und Nutzung von Forschungsgeldern des Bundes. Für die KSB nahmen an dem Gespräch Dr. Sönke Brodersen (Leiter Forschung), Dr. Gerd Janson (Leiter Technologie Finanzierung und Außenkontakte), Traugott Ulrich (Leiter Startup-Projekte und Entwicklung neuer Geschäfte) und Rainer Michalik (Leiter Integriertes Management) teil. In einem kurzen Input-Vortrag stellte Dr. Sönke Brodersen Neuentwicklungen im Bereich der Energieeffizienz von Pumpensystemen vor.

        „Die KSB ist mit rund 2.000 Beschäftigten am Standort Frankenthal nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Mit seinen enormen Anstrengungen in Forschung und Entwicklung von innovativen Produkten, z.B. der Flußturbine, sorgt das Unternehmen dafür, weiterhin zur Weltspitze zu gehören. Aber nur so kann der Standort und damit Arbeit- und Ausbildungsplätze gehalten werden. Deshalb sind auch die Forschungsgelder des Bundes und Gelder für Forschungseinrichtungen des Landes, unter anderem der Universität Kaiserslautern, notwendige und gut angelegte Mittel, um Spitzentechnologie im Zusammenwirken mit Unternehmen wie der KSB überhaupt zu ermöglichen. Allerdings gilt es, Schwachstellen zu verbessern“, so Barnett und Hagemann im Anschluss an den Besuch.

        „Mit Blick auf die Energiewende fordern wir endlich Planungssicherheit für Unternehmen. Investitionen werden durch Unternehmen nur dann getätigt, wenn auf diesem Feld Klarheit besteht. Diese ist bei der jetzigen Bundesregierung leider nicht zu erkennen, weder mit Blick auf mögliche Formen der Energieerzeugung, noch mit Blick auf Energieeinsparungen“, so Doris Barnett, die Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie ist, weiter.

        Dr. Brodersen, der auch Vorsitzender des Pumpenfachverbandes im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) ist, berichtet, dass alleine im Bereich der Pumpensysteme ein geschätztes Energieeinsparpotential von 30 % besteht. Bei einem jährlichen Verbrauch von rund 65 Tera Wattstunden (TWh), der 11 % des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland entspricht, wären so beachtliche Einsparungen möglich.
        Kritisch äußerten sich die Vertreter von KSB außerdem zur Vergabe von Forschungsgeldern durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). „Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung werden durch diese schwarz-gelbe Bundesregierung zusammen gestrichen. Das vom Ministerium praktizierte Ausschreibungsverfahren ist für interessierte Unternehmen häufig intransparent und setzt hohe Hürden. Wir setzen uns weiterhin für eine steuerliche Forschungsförderung ein. Nur so ist das mittelfristige Ziel, drei Prozent der Wertschöpfung in Deutschland in Forschung und Entwicklung zu investieren, zu erreichen“, äußerte sich der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann, der für Bildung und Forschung zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss, während des Besuchs. Im Anschluss an den Austausch nutzen Barnett und Hagemann noch die Chance zu einer Betriebsbesichtigung.

        Bild sind von links nach rechts zu sehen: Traugott Ulrich, Doris Barnett, Klaus Hagemann, Dr. Sönke Brodersen, Rainer Michalik und Dr. Gerhard Janson.

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