Ludwigshafen – BG Klinik baut Forschung aus

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Die BG Klinik Ludwigshafen nimmt am 18. November 2011 einen neuen hoch modernen Forschungsbereich in Betrieb und baut damit ihre Forschungsaktivitäten deutlich aus. Sie setzt damit eine Vereinbarung aus dem Kooperationsvertrag mit der Universität Heidelberg um, die eine Ausweitung und Optimierung der Forschungsaktivitäten beider Einrichtungen zum Ziel hat.

        Ludwigshafen, 18. November 2011 – Die BG Klinik Ludwigshafen eröffnet am 18. November 2011 gemeinsam mit Vertretern des Universitätsklinikums Heidelberg ihren neu gestalteten Bereich für Forschung und Lehre, der die gesamte 9. Etage des ersten Turmes der Klinik umfasst. In einer zehnmonatigen Umbauphase entstand auf rund 800 qm Fläche ein innovativer Forschungsbereich, der künftig fachübergreifende Forschungsprojekte bündelt und den beteiligten Wissenschaftlern ein hoch modernes und ansprechendes Arbeitsumfeld bietet. Zugleich wurde im Erdgeschoss der Klinik ein Labor der Sicherheitsstufe S1/S2 installiert, das erstmals experimentelle Laboruntersuchungen zulässt. Die Klinik setzt damit eine Vereinbarung aus dem Kooperationsvertrag mit der Universität Heidelberg um, die eine Ausweitung und Optimierung der Forschungsaktivitäten beider Einrichtungen zum Ziel hat. „Wir haben mit diesen baulichen Maßnahmen eine Infrastruktur geschaffen, die es uns ermöglicht, die bereits jetzt schon auf sehr hohem Niveau stattfindenden wissenschaftlichen Aktivitäten weiter voran zu treiben“, betont Fabian Ritter, Geschäftsführer des Klinikträgers. „Dies wird nicht zuletzt auch zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Patienten beitragen.“

        Hoher Stellenwert von Forschung und Lehre
        „Forschung und Lehre besitzen seit jeher einen hohen Stellenwert an der BG Klinik Ludwigshafen“, erläutert Prof. Paul Alfred Grützner, Ärztlicher Direktor der BG Klinik, und betont: „Der neue Forschungs- und Lehrbereich wird die Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten deutlich verbessern.“ Die neu geschaffenen Strukturen bieten Wissenschaftlern aus den Bereichen der klinischen Medizin und der Grundlagenforschung zusammen mit Partnern aus der Industrie eine inspirierende und kreative Atmosphäre für ihre gemeinsame Forschungsarbeit. So nimmt auch der Anteil fachübergreifender Forschungsprojekte zu, die in dem neuen Bereich ideale Bedingungen vorfinden, um Synergien nutzen und gemeinsame Ressourcen optimal ausschöpfen zu können.

        Neben der Forschung wird auch die studentische Lehre deutlich von den Umbaumaßnahmen profitieren. Lichtdurchflutete freundlich gestaltete Vortrags- und Seminarräume bieten ein modernes Umfeld für die Studenten, die im Rahmen des Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) die BG Klinik auch zu mehrtägigen Lehrveranstaltungen besuchen. „Wir können durch die Neugestaltung des Forschungsbereiches die infrastrukturellen Bedingungen zur Erfüllung unseres Lehrauftrags an der Universität Heidelberg erheblich verbessern“, betont Prof. Grützner, dem die praxisnahe klinische Ausbildung der Medizinstudenten ein besonderes Anliegen ist.

        Ein attraktives Forschungsumfeld stellt in Zeiten zunehmender Knappheit an qualifizierten Mitarbeitern auch noch auf einem ganz anderen Gebiet einen klaren Standortvorteil dar: Um auch in Zukunft eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anbieten zu können, ist die BG Klinik Ludwigshafen auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Prof. Grützner: „Unser Forschungsbereich bietet hoch motivierten und gut ausgebildeten jungen Ärzten die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Karriere voranzubringen“. Ein Vorteil, der auch den Patienten unmittelbar zugute kommt: „Durch die wissenschaftliche Arbeit sind unsere Mitarbeiter über die neuesten medizinischen Erkenntnissen und Entwicklungen aus erster Hand informiert und können neue Behandlungsmethoden frühzeitig in der Patientenversorgung einsetzen“, so Prof. Grützner weiter.

        Angebot ergänzt das Leistungsspektrum der Medizinischen Fakultät Heidelberg
        Die Medizinische Fakultät Heidelberg beglückwünscht die BG Klinik zum neu gestalteten und erweiterten Laborbereich. Dieses außerordentliche Engagement für die Forschung unterstreicht zusammen mit dem hohen Einsatz in der studentischen Ausbildung den universitären Standard der BG Klinik. „Die klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte der BG Klinik bieten eine hervorragende Ergänzung zum Leistungsspektrum des Universitätsklinikums Heidelberg und werden geprägt von einer vertrauensvollen und fruchtbaren Kooperation mit den Kollegen Prof. Grützner und Prof. Lehnhardt und ihren Mitarbeitern“, wie der Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, Prof. Claus R. Bartram, betont.

        Langjährige Kooperation mit der Universität Heidelberg
        Für die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg übernimmt die BG Klinik Ludwigshafen seit 1997 Aufgaben in Forschung und Lehre und teilweise auch in der Patientenbehandlung in den Fachbereichen Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Verbrennungschirurgie. In 2009 wurde der Kooperationsvertrag umfassend aktualisiert und bestätigt. Ziel der Vereinbarung ist eine sinnvolle und zukunftsweisende Verknüpfung von wissenschaftlicher Arbeit, universitärer Lehre und klinischer Ausbildung. Mit Prof. Paul Alfred Grützner und Prof. Marcus Lehnhardt stellt die BG Klinik die beiden Honorarprofessoren für die Fachbereiche Unfallchirurgie sowie Hand-, Plastische und Verbrennungschirurgie der renommierten Heidelberger Universität.

        Forschung zum Wohle der Patienten
        Wie können Knochenbrüche infolge von Osteoporose schneller und sicherer zur Ausheilung gebracht werden? Mit dieser Frage befasst sich die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Osteoporotische Frakturheilung“ an der BG Klinik Ludwigshafen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Osteoporose in die Liste der 10 weltweit bedeutendsten Erkrankungen aufgenommen, denn gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft wird die Osteoporose zukünftig eine gravierende Rolle spielen. Durch den Zusammenschluss bereits bestehender Forschungsprojekte an der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der BG Klinik Ludwigshafen konnte eine fachübergreifende Forschungsgruppe etabliert werden, die von den gemeinsamen Forschungsstrukturen schon jetzt profitiert. Die Forscher befassen sich mit mehreren einzelnen Projekten. Eines davon hat unlängst eine Sachmittelförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zugesprochen bekommen: Die klinische Studie zur Untersuchung des Einflusses einer niederfrequenten Ultraschalltherapie auf den Heilungsverlauf wird in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 150.000 Euro von der DFG gefördert. Grundvoraussetzung für die Förderung war die Einrichtung eines S2-Labors, wie es nun an der BG Klinik Ludwigshafen etabliert wurde.

        Mit dem Forschungsschwerpunkt „Medizinische Bildgebung und Navigation“ befasst sich eine weitere Forschungsgruppe an der BG Klinik Ludwigshafen. Eines ihrer Projekte ist die Optimierung und Weiterentwicklung der intraoperativen dreidimensionalen Bildgebung. Diese Form der unmittelbaren Bildgebung noch im OP kommt schon seit Längerem zum Einsatz. Dreidimensionale Bilder, die der operierende Arzt direkt im Operationssaal anfertigen kann, ermöglichen es, die Gegebenheiten an der Eingriffsstelle genauestens sichtbar zu machen und auch Tatsachen darzustellen, die mit bloßem Auge oder einer einfachen Röntgenaufnahme nicht erfassbar sind. So kann der Chirurg etwa die Wiederherstellung eines gebrochenen Gelenkes oder die Lage von Platten und Schrauben direkt während der Operation kontrollieren und gegebenenfalls verbessern. Dies ist mit ähnlicher Genauigkeit sonst nur durch eine nach der Operation durchgeführte Computertomographie möglich. Durch den Einsatz der intraoperativen 3D-Bildgebung können Folgeoperationen verhindert und die Qualität des Operationsergebnisses weiter verbessert werden. Die Forschungsgruppe befasst sich mit der Optimierung und Weiterentwicklung der eingesetzten Technik mit dem Ziel, die intraoperative dreidimensionale Bildgebung anwenderfreundlicher, schneller und präziser werden zu lassen und damit die Verbreitung der Technik voranzutreiben – eine Entwicklung, von der in erster Linie die Patienten unmittelbar profitieren.

        Die Forschungsgruppe „Schwerverletztenversorgung“ befasst sich mit einem weiteren Gebiet, von dem unmittelbar auch die Patienten profitieren. Notärzte und unfallchirurgisch tätige Ärzte sind bei der Akut- und Erstversorgung unfallverletzter Patienten einer hohen Belastung ausgesetzt, müssen sie doch in einer kritischen, für den Patienten oft lebensbedrohlichen Situation wichtige Entscheidungen in einem engen Zeitfenster treffen. Die Forschungsgruppe befasst sich mit der Optimierung der Versorgung schwer verletzter Patienten und arbeitet hierzu auch eng mit der Sektion Notfall- und Intensivmedizin, Schwerverletztenversorgung (NIS) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zusammen. Die einzelnen Projekte der Gruppe befassen sich mit Fragestellungen der Prävention, der Optimierung von Versorgungsstrukturen und der Akutbehandlung sowie der Etablierung und Evaluation standardisierter Kursformate zur Behandlung schwer verletzter Patienten. Als überregionales Traumazentrum innerhalb des TraumaNetzwerkes Vorderpfalz befassen sich die beteiligten Forscher auch mit der Umsetzung des Traumaregisters an der BG Klinik Ludwigshafen sowie mit der Organisation des TraumaNetzwerkes Vorderpfalz.

        Raum für neue Ideen
        In einer zehnmonatigen Umbauzeit hat die BG Klinik Ludwigshafen die gesamte 9. Etage in Turm 1 entkernt, saniert und umgebaut. Die Infrastruktur wurde umfassend modernisiert, die multifunktional nutzbaren Räume sind hell und modern eingerichtet. Auf rund 800 qm Fläche ist hier ein attraktiver Lehr- und Seminarbereich mit Büros und Besprechungsräumen entstanden. Integriert wurde die Bibliothek der Klinik, die von Studenten und Mitarbeitern genutzt wird. Für spezielle Studienschwerpunkte steht den Forschern zudem ein Röntgenlabor zur Verfügung. Zum Forschungsbereich gehört weiterhin ein neues S1/S2-Forschungslabor im Erdgeschoss der Klinik, das in dem ehemaligen, heute nicht mehr genutzten Labor der Blutbank eingerichtet wurde. In diesem Laborbereich ist zudem ein mikrochirurgisches Trainingslabor untergebracht. Je nach Studienschwerpunkt stehen den Forschern zudem die verschiedenen Einrichtungen der Klinik zur Verfügung.

        Über die BG Klinik Ludwigshafen
        Die BG Klinik Ludwigshafen zählt in den Bereichen Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie zu den renommiertesten Adressen in Deutschland. Die Klinik steht allen Patienten offen. Sie verfügt über das modernste Zentrum für die chirurgische Behandlung schwerer und schwerster Verbrennungen in Europa sowie ein interdisziplinär ausgerichtetes Wirbelsäulenzentrum. Neben Unfallchirurgie und Orthopädie, Plastischer, Hand- und Tumorchirurgie ist die Klinik spezialisiert auf die Behandlung Rückenmark- und Brandverletzter, auf technische Orthopädie und Intensivmedizin, Schmerztherapie und Rehabilitationsmedizin sowie auf Knie- und Hüftendoprothetik.
        Pro Jahr werden in der BG Klinik Ludwigshafen über 11.000 Patienten stationär und rund 22.000 Patienten ambulant behandelt. Die chirurgischen Teams führen etwa 10.800 stationäre operative Eingriffe jährlich aus. Das Haus verfügt über 418 Betten. Die Klinik ist in 2010 nach KTQ zertifiziert worden und wurde 2005 von der Landesregierung zum ersten Notfallmedizinischen Zentrum in Rheinland-Pfalz ernannt. Klinikträger ist der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V. In ihm engagieren sich rund 13 Träger der gesetzlichen Unfallversicherungen.

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