Landau – Fachklinik Eußerthal zeigt Exponate von Patienten in der Klinik Annweiler des Klinikums Landau-Südliche Weinstraße

        Landau / Metropolregion Rhein-Neckar – „Lebenswurzeln“ – Werke von Patienten der Fachklinik Eußerthal in der Klinik Annweiler des Klinikums Landau-Südliche Weinstrasse

          „Lebenswurzeln“. Diesen Namen trägt die Ausstellung mit Werken von Patienten der Fachklinik Eußerthal, Rehabilitationsklinik für Abhängigkeitskranke der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, die in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Landau – Südliche Weinstrasse in der Cafeteria der Klinik Annweiler vom 17.11.2011 bis 20.01.2012 zu sehen ist.

          Im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde des Klinikums Landau – Südliche Weinstraße und der Fachklinik Eußerthal wurde die Ausstellung am gestrigen Donnerstag, den 17. November 2011 offiziell eröffnet. Nach Grußworten von Dr. Christoph Wiegering, stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikums Landau – Südliche Weinstraße und Dr. Barbara Guldin, Chefärztin der Fachklinik Eußerthal, stimmte die Kulturpädagogin und Kreativtherapeutin Claudia Sieling thematisch auf die Exponate ihrer Patienten ein.

          Das kulturelle Leben gehört auch zum Alltag einer Rehabilitationsklinik; daher ist kreatives Gestalten seit Langem fester Bestandteil in der Behandlung von seelischen Störungen. Der kreative Prozess kann die Tür zu verschütteten Gefühlen öffnen, zeigt den Abhängigkeitserkrankten einen Weg auf, innere Befindlichkeiten auszudrücken und sich anders wahrzunehmen. Angst, Verzweiflung, das Empfinden aus dem Leben getragen zu sein, aber auch Sehnsucht und Hoffnung fließen in jeden Pinselstrich ein, zeigen sich in jedem Handgriff. Beim Gestalten und im Gespräch werden Lebensentwürfe und
          Herzenswünsche aufgespürt, Sorgen, Beschwerden oder Erfahrungen von Gewalt, Vernachlässigung und Hilflosigkeit bearbeitet.

          Das kreative Gestalten in der Therapie bedeutet viel mehr als nur ein Ventil: mit dessen Hilfe gelingt es den Patienten, Unbeschreibliches auszudrücken, dem Unsagbaren Gestalt zu verleihen. Die Kunst wird zur Brücke für das Verständnis der Abhängigkeitserkrankung und ihrem schleichenden Prozess. Und davon profitiert nicht nur die Zusammenarbeit von Patient und Therapeut, auch Gesunde können einen Blick in die Seelenwelt der Betroffenen werfen. Durch die repräsentative Auswahl der Exponate erhält der Betrachter Einblick in Persönliches, in Belastendes, in Heiteres. Diese Vielfalt zeigt die Ausstellung mit Acryl- und Aquarellbildern und Objekten in Holz.

          Das in der Öffentlichkeit noch immer mit negativen Vorurteilen behaftete Bild des Abhängigkeitserkrankten, erhält neue positive Facetten.

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