Frankenthal – „Bilder, die lügen“

        Frankenthal / Metropolregion Rhein-Neckar – „Bilder, die lügen“ – Ausstellung im Kunsthaus Frankenthal – Die Stadtverwaltung Frankenthal präsentiert in der Zeit vom 09. Juli bis 28. August 2010 im Kunsthaus Frankenthal die Ausstellung „Bilder, die lügen“ der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

        Die Wanderausstellung „Bilder, die lügen” fragt nach der Objektivität von Bildern und zeigt Grundmuster der Manipulation von und mit Bildern. Der Besucher taucht ein in ein „Lügen-ABC”: von „A wie Aktuelles” über „K wie Kalter Krieg” bis „Z wie Zukunft”.  Rund 300 Objekte veranschaulichen die Bandbreite des Themas. Im Oktober 2003 wurde die Ausstellung erstmals im Deutschen Historischen Museum in Berlin gezeigt, wo sie sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat.

        Wir leben in einer Welt von Bildern. Sie begegnen uns in der Werbung, in der Politik, im Journalismus. Besonders Fotografien und Fernsehbilder – so scheint es – produzieren ein originalgetreues und vermeintlich objektives Abbild der Realität, sie prägen unser „Bild“ von der Welt. Bilder lügen auch durch Informationen zum Bild: „B wie Born“ rollt einen der spektakulärsten Fälle von Fäl-schung im Fernsehen auf. Mangelhafte journalistische Sorgfalt ermöglichte dem freiberuflich arbeitenden Journalisten Michael Born, Magazinbeiträge mit gestellten Szenen bei verschiedenen Sendern zu platzieren. Nicht nur die Bilder allein, sondern erst die begleitende Kommentierung machten die Beiträge zur Lüge.

        Ein weiteres Grundmuster ist die „Lüge mit Bildern“, die geschickte und manipulative Zusammenstellung von Einzelbildern. „F wie Führermythos“ zeigt am Beispiel des „Führers“ Adolf Hitler die Inszenierung einer Person zum fast übernatürlichen Wesen der „Vorsehung“.Jeder „Fall“ der Ausstellung wird in seinem spezifischen historischen Kontext erläutert. Wesentliche Rollen spielen technische Umsetzung, Entlarvung und Rezeption der Lügengeschichten. Ziel ist, den Besucher zu einem kritischen Umgang mit Bildern anzuregen. In Zeiten einer stetig wachsenden Bilderflut ist die Medien- und auch Bildkompetenz eine der bedeutendsten Schlüsselqualifikationen unserer Zeit.

        Die Ausstellung im Kunsthaus Frankenthal wird durch Oberbürgermeister Theo Wieder am Freitag, 09. Juli 2010, um 18.00 Uhr eröffnet; die Einführung in die Ausstellung wird durch Frau Dr. Iris Benner, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, erfolgen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellungseröffnung und die Ausstellung zu besuchen und sich überraschen zu lassen.

        Öffnungszeiten:
        Das Kunsthaus Frankenthal, Hans-Kopp-Straße 22, ist während der Ausstellung täglich, außer mittwochs, von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

         

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