Mannheim / Rhein-Neckar – „Wir machen Ihr System mit System zu einem guten System!“
„Jugend denkt Zukunft“: Elftklässler der IGMH beschäftigten sich eine Woche lang mit Logistik und Kommunikation im Universitätsklinikum – Eine Woche lang – vom 20. bis 24. Juli 2009 – beschäftigte sich die Klasse 11a der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried im Rahmen der Initiative „Jugend denkt Zukunft“ mit den Herausforderungen des Unternehmens Krankenhaus. Begleitet von ihrem Klassenlehrer, einer Moderatorin und von Experten aus verschiedenen Bereichen der UMM – darunter die Pflege, der Einkauf und die Geschäftsführung – tauchten sie eine Woche lang in das „Unternehmen Krankenhaus“ ein. Heute [Freitag, 24. Juli], am letzten Tag des Innovationsspiels, stellten sie interessierten Eltern, Lehrern, UMM-Mitarbeitern und externen Gästen ihre kreativen Konzepte vor.
Zu den verschiedenen Themenbereichen gründeten die Schülerinnen und Schüler fiktive Unternehmen, mit denen sie sich auf einer imaginären Zukunftsmesse präsentierten: Das Unternehmen „wait and more“ etwa befragte Patienten zum Thema Wartezeiten in den Ambulanzen. Aus den Ergebnissen schloss die Gruppe, dass mehr für den Zeitvertreib der Wartenden getan werden müsste – ihre Vorschläge: mehr Wasserspender sollten aufgestellt und Zeitschriften ausgelegt werden; Sitzkissen müssten zur Verfügung stehen; Spielmöglichkeiten für Kinder sollte es ihrer Ansicht nach nicht nur im Kinderzentrum geben; und schließlich könnte, so die „wait-and-more“-Gruppe, ein plätschernder Indoor-Springbrunnen eine beruhigende Wirkung auf die Ambulanz-Patienten haben. Die „TMIT Marketing Company“ (die Abkürzung steht für die Vornamen der Mitglieder) beschäftigte sich mit der Außendarstellung und Informationspolitik der Universitätsmedizin Mannheim. In zwei originellen Werbefilmen stellten die Mitglieder dieser Gruppe den Kontrast zwischen den Ängsten der Menschen vor dem Krankenhausbesuch und der positiv erfahrenen Realität eines Aufenthalts im Universitätsklinikum dar. Mit dem Thema Logistik hatte sich die „A-Team-Company“ auseinandergesetzt. Sie machte unter anderem innovative Vorschläge zur Automatisierung im Zentrallager sowie zur Zusammenarbeit mit Speditionen und überzeugte vor allem mit dem Slogan: „Wir machen Ihr System mit System zu einem guten System!“ Neben den genannten „Unternehmen“ trat bei der Abschlusspräsentation die „Mutterinitiative Elania“ für Verbesserungen speziell für wartende Patientinnen mit Kindern ein. Die Gruppe „klar.text“ übernahm die Berichterstattung über die fingierte Zukunftsmesse in Form eines Schülermagazins, das anlässlich der Abschlussveranstaltung verteilt wurde. Auch der Inhalt dieser Pressemitteilung beruht unter anderem auf den darin abgedruckten Texten.
Alfred Dänzer, Sprecher der UMM-Geschäftsführung, fasste die Eindrücke aus der Abschlussveranstaltung zusammen: „Das war die umgekehrte Schulsituation: Nicht die Schüler haben gelernt, sondern sie haben uns vor Aufgaben gestellt, die wir nun lösen müssen!“
Zuletzt aktualisiert am 26. Dezember 2013, 00:47

































