Ludwigshafen – 9 Räuber ermittelt – 5 Haftbefehle

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Fünf Haftbefehle erlassen – Etliche schwere Raubstraftaten und ein Einbruch, die seit Jahresbeginn von Jugendlichen und Heranwachsenden sowie einem 22-jährigen Erwachsenen in Ludwigshafen in wechselseitiger Beteiligung begangen wurden, sind nun aufgeklärt.
         
        Beamte des Sachgebietes Jugendkriminalität der Polizeidirektion Ludwigshafen konnten nach intensiver und langer Ermittlungstätigkeit sieben in Ludwigshafen (Stadtteile Süd, Mitte, Nord/Hemshof, Mundenheim) wohnende Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 15 bis 20 Jahren sowie einen 22-Jährigen ermitteln, die dafür verantwortlich sind. Ein weiterer 18-jähriger Hauptverdächtiger stammt aus dem hessischen Büttelborn. Auch konnte einem 17-jährigen Frankfurter eine Tatbeteiligung nachgewiesen werden. Dieser befindet sich seit dem 10.06.2009 bereits wegen anderer Überfälle in Untersuchungshaft in der JVA Wiesbaden, in einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt.
         
        Bei den Tatverdächtigen aus Ludwigshafen handelt es sich um einen 18-Jährigen Thailänder, vier deutsche und drei weitere Jugendliche mit türkischer Staatsangehörigkeit im Alter von 15 bis 20 Jahren und einen in Somalia geborenen 22-Jährigen, von denen die meisten bereits erheblich wegen gleichgelagerter Straftaten aufgefallen und bereits erkennungsdienstlich behandelt worden sind. Sie stehen nach derzeitigem Kenntnisstand im dringenden Verdacht, folgende Raubstraftaten begangen zu haben:
         
        Nacht zum 8. Januar 2009, Bismarckstraße
        Drei Täter (18,18,17) werfen die Scheibe eines Waffengeschäftes ein und entwendeten zwei Gaspistolen und ein Luftdruckgewehr mit Zielfernrohr.
         
        19. April 2009, 1 Uhr, Nähe Rathauscenter
        Fünf Täter (15,17,18,18,20) begehen einen versuchten Raub, gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nachdem der 20-Jährige zwei Kunden für 50 Euro Cannabis verkaufen wollte, wurden die Käufer durch die Gruppe abgepasst. Sie wurden massiv geschlagen und getreten, um an das restliche Bargeld sowie an ihre Handys zu gelangen. Die Täter verletzten ihre beiden Opfer erheblich, raubten jedoch nichts.
         
        24. April 2009, 21.10 Uhr, Tatort Maxstraße (Stadtmitte)
        Ein 16-Jähriger der Gruppe und der 22-jährige Somalier zwingen drei Jugendliche und einen Heranwachsenden mit einer Schusswaffe dazu, ihre Handys herauszugeben. Schaden 400 Euro. Einem Jugendlichen wird dabei die Schusswaffe mehrfach an den Kopf und an den Hals gehalten.
         
        25.April 2009, 4 Uhr, Tatort Dammstraße
        Vier Täter Gruppe (17, 20 und zwei 18 Jahre alte Täter) verfolgen zwei Studenten vom Bahnhof bis in die Dammstraße und zwingen sie mit einer Schusswaffe, ihre Handys und Bargeld herzugeben. Schaden: 500 Euro.
         
        25.April 2009, 5.30 Uhr, Tatort Gräfenaustraße
        Fünf Täter (Gruppe), 16,17,18,20 Jahre alt und der 22-jährige Somalier kreisen einen 21-Jährigen ein, bedrohen ihn mit Schusswaffen und fordern von ihm die Herausgabe von Handy, Bargeld und Schmuck. Dabei schlugen und traten sie auf den am Boden liegende Mann ein, der dadurch Verletzungen im Kopfbereich und an der Wirbelsäule erlitt. Schaden: 500 Euro.
         
         7. Juni 2009, 03.45 Uhr, Mundenheimer Straße
        Drei Täter (15,16 und 20 Jahre alt) fordern einen 19-Jährigen unter Androhung von Schlägen auf sein Handy herauszugeben. Schaden 100 Euro.
         
        Mittlerweile wurden der 18-jährige Thailänder, zwei 16 und 20 Jahre alte Deutsche sowie ein 17-jähriger türkischer Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Frankenthal gegen sie ebenso Haftbefehle erließ, wie gegen den nachträglich ermittelten 22-jährigen Somalier.
         
        Während der Ermittlungstätigkeit wurde das Sachgebiet Jugendrecht von der Gemeinsamen Fahndung sowie den Kriminalinspektionen Ludwigshafen und Rüsselsheim unterstützt. Bei drei Wohnungsdurchsuchungen in Ludwigshafen und in Büttelborn (Hessen) vergangener Woche waren auch Spezialkräfte der rheinland-pfälzischen Polizei eingesetzt.

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