Worms – Startschuss für schnelles Internet

        Worms / Rhein-Neckar – Abenheim und Ibersheim erhalten „DSL“ /OB Kissel unterzeichnet  Auftrag
        Die Zeiten, in denen das Versenden einer E-Mail oder das Stöbern in online-shops zum Geduldsspiel wurde, sollen bald vorbei sein. Zumindest in den Wormser Stadtteilen Abenheim und Ibersheim beginnt der Ausbau der Datenautobahnen in wenigen Tagen. Oberbürgermeister Michael Kissel unterzeichnete einen entsprechenden Vertrag zum Netzausbau mit der Deutschen Telekom AG, nachdem der Haupt- und Finanzausschuss zugestimmt hatte. „Mit der Telekom haben wir für Abenheim und Ibersheim einen Partner gefunden, der bereit ist, umfangreiche Investitionen vorzunehmen. Nach intensiven Verhandlungen muss die Stadt lediglich mit einer sehr überschaubaren Summe das Ganze anschieben“, freut sich Oberbürgermeister Kissel. Zudem sei gelungen, in kürzester Zeit Planungen für alle vier unterversorgten Wormser Stadtteile (Abenheim, Ibersheim, Rheindürkheim und Heppenheim) zu erstellen und für jedes Stadtteil eine individuelle, vielversprechende Lösung zu finden. Abenheim und Ibersheim machen den Anfang. „Hier ist viel Infrastruktur, wie z.B. Leerrohre vorhanden, was den Ausbau beschleunigt und erheblich Kosten spart“, berichtet der städtische Internetbeauftragte Daniel Körbel vom Ergebnis der Planungen zum Breitbandausbau.
        Bereits im November 2008 hat die Stadt für jedes unterversorgte Stadtteil ein sog. „Interessenbekundungsverfahren“ über die rheinland-pfälzische Landesinitiative zum Breitbandausbau durchgeführt, um geeignete Anbieter zu finden und den etwaigen Zuschussbedarf zu ermitteln. „Von da an ging’s richtig los. Es wurden Wegstrecken zum Anschluss der unterversorgten Stadtteile an die nächstgelegenen DSL-Hauptverteiler ermittelt, vorhandene Leerrohre anderer Versorger gesucht und gefunden, zahlreiche Gespräche mit Technikern und Ministerien geführt und letzten Endes entsprechende Förderanträge beim Land eingereicht bzw. vorbereitet“, so Oberbürgermeister Kissel zu den Bemühungen der Verwaltung. „Das ganze Verfahren ging wirklich im Galopp durch die Verwaltung, alle haben sich engagiert eingebracht und in sehr kurzer Zeit akzeptable Lösungen präsentiert“, lobt der OB.
        „In Abenheim und Ibersheim ist der DSL-Ausbau damit auf den Weg gebracht, in Rheindürkheim und Heppenheim wollen wir noch in diesem Sommer ebenfalls mit dem Ausbau beginnen“, steckt das Stadtoberhaupt die Ziele ab. In Rheindürkheim und Heppenheim seien mehr Tiefbauarbeiten erforderlich, es müssen also erst noch einige Meter an Leerrohr verlegt werden, bevor Glasfaserleitungen gezogen werden können. Die Ausschreibungen zu diesen Arbeiten sollen noch vor den Sommerferien laufen, wenn auch die Förderbescheide des Landes positiv ausfallen.
        In Abenheim kommt das schnelle Internet aus Osthofen und von Herrnsheim, in Ibersheim aus Hamm. Die Ortschaften sind via Leerrohr miteinander verbunden. Wichtig ist der Stadt und der Telekom die Auskunft, dass die DSL-Kapazitäten großzügig ausgelegt sind, also niemand, der jetzt schon DSL hat, eine langsamere Verbindung bekommt, weil demnächst mehr Teilnehmer am Netz hängen. „Unsere hochmodernen Glasfaserleitungen sind „nach oben noch offen“, das heißt, wir schaffen genügend Kapazität, um alle Teilnehmer mit gleich hoher Geschwindigkeit zu versorgen“, versichert Gerd Schäfer, der für die Telekom die Verhandlungen mit der Stadt geführt hat.
        „Vertraglich haben wir mit der Stadt vereinbart, den Anschlussnehmern mindestens eine Geschwindigkeit von 6 M/Bits anzubieten, für mindestens 97% aller Anschlussnehmer. Wir streben aber deutlich mehr, bis zu 16 M/Bits, an“, erläutert Schäfer Details zum Netzausbau. Los geht es mit dem Ausbau quasi per sofort, wann jeder Abenheimer und Ibersheimer einen „echten“ DSL-Anschluss buchen kann, hänge aber auch von Faktoren wie Witterung oder Kapazitäten am Markt für Baufirmen und Materialbeschaffung ab, so die Verwaltung. „Außerdem sind umfangreiche Leitungsarbeiten erforderlich und Verteilerstationen müssen neu errichtet werden. Zwölf Monate sind deshalb ein realistischer Zeitraum, bis die Abenheimer und Ibersheimer auf der `Datenautobahn` surfen können. Einzelne Abschnitte können eventuell schon früher in Betrieb genommen werden“, gibt OB Kissel eine Einschätzung ab. Rheindürkheim und Heppenheim sollen wenig später folgen.

        • PREMIUMPARTNER
          Pfalzbau Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER
          Partyservice Weber


          PREMIUMPARTNER
          HAUCK KG Ludwigshafen

          PREMIUMPARTNER
          Schuh Keller


          PREMIUMPARTNER
          VR Bank Rhein-Neckar

          PREMIUMPARTNER
          Hochschule Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER


          

          web
stats

          NACH OBEN SCROLLEN
          X