Mannheim – Stellungnahme zum Kesselhaus-Museum

        Mannheim / Rhein-Neckar –  Der Kulturausschuss der Stadt Mannheim hat in seiner Sitzung am 04.03.2009 den Zuwendungsvertrag zwischen der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und der Stadt Mannheim über einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von jährlich 80.000 ? bis zum Jahr 2018 an die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. beschlossen. Damit soll die Stiftung in den Stand versetzt werden, das Museum “Kunsträume Mannheim” (Kesselhaus-Museum in Mannheim-Neckarau) zu betreiben und dort die Privatsammlung von Werken des Anselm Kiefer und anderer namhafter Künstler als Dauerausstellung sowie Wechselausstellungen der Öffentlichkeit zu präsentieren.Der unterschriftsfähige Vertrag liegt der Stiftung zur Ratifizierung vor. Auf Nachfrage des Kulturdezernates der Stadt Mannheim teilte das Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg mit, dass die im Vorfeld avisierte Bezuschussung durch das Land ebenfalls abgesichert sei. Mit dem Ministerium war in einem Gespräch beim Oberbürgermeister am Montag vereinbart worden, dass – um den Vorgang zu einem Abschluss zu bringen – noch im Mai eine gemeinsame, abschließende Besprechung mit allen Beteiligten (Land, Stadt, Stiftung und Eigentümer) stattfinden soll. Über Spekulationen, dass der Leihgeber sich von dem “Vorhaben” distanziert und der Fabrikraum Kesselhaus eine Privatsammlung bleibe und kein öffentliches Museum werde kann die Stadt Mannheim zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Angaben machen, da diese Informationen der Stadt Mannheim nicht vorliegen und bislang auch nicht bestätigt wurden.
        Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Kulturbürgermeister Michael Grötsch betonen, dass die Stadtverwaltung im Rahmen ihrer Rolle als Unterstützer des Projekts alles ihr Mögliche getan hat und tun wird, damit die im Privatbesitz befindliche Sammlung im Kesselhaus-Museum in Mannheim-Neckarau der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass die Stadt Mannheim weder Eigentümerin oder Mieterin des Gebäudes noch Museumsbetreiberin ist. Angefragt war von Beginn an eine begrenzte finanzielle Unterstützung durch die Stadt für den Betrieb. Diese hat die Stadt Mannheim zugesagt und ebenfalls von Beginn an erklärt, dass sie einen solchen Betrieb mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 80.000 ? unterstützen würde. Dieser käme erst dann zur Auszahlung, wenn das Museum eröffnet wird und nur solange es betrieben würde. Entsprechend sind noch keine Zahlungen erfolgt.
         

          • PREMIUMPARTNER
            Pfalzbau Ludwigshafen


            PREMIUMPARTNER
            Partyservice Weber


            PREMIUMPARTNER
            HAUCK KG Ludwigshafen

            PREMIUMPARTNER
            Schuh Keller


            PREMIUMPARTNER
            VR Bank Rhein-Neckar

            PREMIUMPARTNER
            Hochschule Ludwigshafen


            PREMIUMPARTNER


            

            web
stats

            NACH OBEN SCROLLEN
            X