Mannheim / Rhein-Neckar – „Gute Geschäfte Mannheim“ – ein Name, der am Mittwoch, den 13. Mai, Programm ist. Denn dann treffen sich im Clubraum der Kunsthalle Mannheim Vertreter aus Unternehmen und von gemeinnützigen Organisationen, um miteinander Geschäfte zu machen und Kooperationen zu vereinbaren. Die Idee dazu kommt aus den Niederlanden, und wird in Deutschland erfolgreich mit Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung verbreitet (www.gute-geschaefte.org). In Mannheim wird die Veranstaltung auf Initiative der Fachgruppe Bürgerbeteiligung und Stadtteilorientierung der Stadt durchgeführt. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, den die Idee sofort überzeugte: „Der Marktplatz „Gute Geschäfte Mannheim“ bietet eine Plattform für gegenseitigen Austausch, gemeinsames Engagement und neue Kooperationen.“, so der Oberbürgermeister. Man wolle in Mannheim Kooperationen zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Initiativen fördern und stabilisieren und damit ehrenamtliches Engagement stärken. Das Prinzip des „Marktplatz“ ist einfach: In einer Stunde „Börsenzeit“ handeln die Partner aus Wirtschaft und Ehrenamt nachhaltige und geldfreie Kooperationsprojekte aus, bei denen Angebot und Nachfrage den Tauschhandel bestimmen. Als Handelspartner sind die Unternehmen nicht nur mit ihren originären Produkten und Dienstleistungen ein wertvoller Berater für die vielfältigen gemeinnützigen Vereine und Initiativen der Stadt – auch innerbetriebliche Arbeitsfelder wie Buchführung oder Marketing können in Form von Beratung wichtige Handelsangebote für das Ehrenamt sein. Eines ist beim Marktplatz „Gute Geschäfte Mannheim“ jedoch wichtig: die Gemeinnützigen gehen nicht als Bittsteller, sondern als gleichberechtigte Partner auf die Unternehmen zu. Viele Vereine haben auch für Unternehmen interessante Dienstleistungen anzubieten: So kann das Umweltforum Mannheim beispielsweise eine Energieberatung in seinem Partnerunternehmen durchführen. In Vorbereitung auf den Marktplatz findet am 23. März ein Workshop für Gemeinnützige statt, bei dem diese lernen, ihre Vereine zu präsentieren, Unterstützungsbedarf zu formulieren und Angebote für die Unternehmen zu machen. Für die Unternehmen ist am 27. April ebenfalls ein Workshop vorgesehen, bei dem Angebote formuliert werden und über Bedarfe nachgedacht werden kann. Damit viele, gute und so manche unerwartete Vereinbarungen getroffen werden können und jeder einen passenden Partner findet, ist es natürlich wichtig, dass besonders viele Akteure teilnehmen. Mitglieder einer gemeinnützigen Organisation oder eines Vereins können sich bis zum 17. März für den Workshop am 23. März anmelden; Unternehmen bis zum 20. April für den Workshop am 27. April.
Zuletzt aktualisiert am 26. Dezember 2013, 00:36


































