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Heidelberg – Bahnstadt: Startschuss für die Zukunft

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Startschuss für die Bahnstadt – Erschließungsarbeiten haben begonnen – OB Würzner: „Historischer Tag für Heidelberg“
Mit einem echten Startschuss aus einer Schreckschusspistole, abgefeuert von Heidelbergs Erstem Bürgermeister und Baudezernenten Bernd Stadel, begannen am Dienstag, 10. März, die Erschließungsarbeiten für Heidelbergs neuen Stadtteil Bahnstadt, der mit 116 Hektar größer ist als die Heidelberger Altstadt. „Auch wenn man mit einem solchen Begriff sparsam umgehen soll, heute ist wirklich ein historischer Tag“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. „Stellen Sie sich vor, wenn wir heute die Altstadt neu bauen wollten, wie groß dieses Projekt wäre.“ Dr. Würzner konnte auf dem Bahnstadt-Gelände weit über 200 Gäste begrüßen, darunter den Bundestagsabgeordneten Lothar Binding, zahlreiche Mitglieder des Heidelberger Gemeinderates und der Bezirksbeiräte, Vertreter der Stadt Heidelberg und der Entwicklungsgesellschaft Heidelberg, der Sparkasse Heidelberg, der Landesbank Baden-Württemberg, der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz, der beteiligten Planungsbüros und der Bauwirtschaft.
„Wissenschaft ist unsere Zukunft“
„Das, was hier entsteht, ist genau das, was Heidelberg braucht“, unterstrich Oberbürgermeister Dr. Würzner. Dazu gehört zum einem Platz für die Wissenschaft, denn, so Dr. Würzner, „Wissenschaft ist unsere Zukunft. Nur wenn wir den Instituten ausreichend Raum geben, haben wir eine Zukunft als Stadt der Wissenschaft.“ Zum anderen wird die Bahnstadt bezahlbaren Wohnraum für junge Familien bieten, damit diese nicht in das Umland abwandern. Ganz am Anfang steht deshalb auch der Bau einer Kindertagesstätte, die zeitgleich mit den ersten 220 Wohnungen entsteht. In Hinblick auf die Umweltstandards kündigte Dr. Würzner an: „Dieser Stadtteil soll ein Vorzeigestadtteil werden“ – der größte in Deutschland mit Passivhausstandard. Dabei soll auch Geothermie genutzt werden. Mit Bohrungen in bis zu vier Kilometer Tiefe will man die Erdwärme anzapfen und das dort befindliche 120 Grad warme Wasser nutzen.

„Freiraum für Innovation“
„Heidelberg schreibt Geschichte fort in die Zukunft“, so Helmut Schleweis, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Heidelberg, der im Namen der Gesellschafter der Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH) sprach. „Es ist heute der erste Spatenstich, dem viele weitere folgen werden. Wir wollen Freiraum schaffen für Innovation, Familien, Kinder, naturnahes Wohnen.“ In rascher Folge werden auch ein Dienstleistungs- und Bürozentrum, der Campus II und ein Fachmarktzentrum in der Bahnstadt entstehen, kündigte Schleweis an. Gerade in der „Krise“ gelte: „Wir sollten uns nicht in die Depression zurückziehen.“ Die direkten Bahnstadt-Investitionen von 200 Millionen Euro lösten Investitionen von rund einer Milliarde Euro aus, so Schleweis.

„Arbeitsplätze gesichert“
EGH-Geschäftsführer Dr. Theodor Haag betonte für die Bahnstadt-Entwicklungsgesellschaft: „Das Projekt ist durchfinanziert. Wir treten mit einem langen Atem an.“ Haag umriss den Umfang der gigantischen Erdbewegungen in der Bahnstadt: Er entspricht der Auffüllung von Erdboden auf hundert Fußballfeldern einen Meter hoch. Erfreulicherweise werden dabei öffentliche Straßen nicht belastet, denn das gesamte „Bodenmanagement“ spielt sich ausschließlich auf dem Gelände der Bahnstadt ab. Ausgenommen von den Erdbewegungen sind nur etwa ein Fünftel der Gesamtfläche, die heute noch genutzt werden.
„Damit haben Sie 60 bis 70 Arbeitsplätze für eineinhalb Jahre gesichert“, freute sich Ingo Ammerich, Prokurist der Baufirma Depenbrock, Stemwede, die das Gelände in Arbeitsgemeinschaft mit den Firmen Epping, Bocholt, und Echterhoff, Westerkappeln-Velpe, erschließt.
Angesichts der gewaltigen Dimensionen des Projekts erfolgte der symbolische erste Spatenstich nicht nur mit Spaten, sondern auch unter Einsatz von schwerem Gerät: EGH-Geschäftsführer Peter Dohmeier steuerte den Bagger, sein Kollege Gerhard Nick den „Dumper“, einen riesigen Muldenkipper.
Die Erschließungsarbeiten für Heidelberg-Bahnstadt mit Gesamtkosten von über 21 Millionen Euro umfassen drei Teilbereiche:
·         Erschließung des Fachmarktzentrums und der Wohnbaufelder WA 5 und WA 6 an der Promenade mit Verlegung von 1,2 Kilometer Mischwasserkanalisation, 200 Meter Wasserhauptleitung, 700 Meter Wasserversorgung; 1,8 Kilometer Kunststoffmantelrohre für Fernwärme und rund einen Kilometer Leerrohre sowie 8.000 Quadratmeter Straßen und Wege. Die Kosten hierfür betragen rund 2,4 Millionen Euro.
·         Bau des Kanalsammlers West im geschlossenen Rohrvortriebsverfahren auf einer Länge von 2,5 Kilometern mit Kosten von rund 9,3 Millionen Euro.
·         Bodenmanagement auf etwa 80 Prozent der Bahnstadtflächen mit Kosten von etwa 9,6 Millionen Euro. Dazu müssen 700.000 Kubikmeter Erde bewegt werden; das entspricht einer quadratischen Pyramide mit einer Seitenlänge von 150 Metern und einer Höhe von 100 Metern. Ferner gehören dazu Munitionsräumungsarbeiten auf 25 Hektar, fast einem Viertel des Bahnstadt-Geländes, sowie der Abbruch von Gebäuden.
 
Die Bahnstadt im Internet: www.heidelberg-freiraum.de.

Zuletzt aktualisiert am 26. Dezember 2013, 00:36

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