Landau – Integration startet mit Fragebogen

        Landau / Metropolregion Rhein-Neckar – Bürgermeister Hirsch: Mit ersten Schritten in das Konzept „Integration gemeinsam gestalten“ – Integrationsbeauftragte startet Fragebogenaktion
        Von den rund 43.000 Einwohnerinnen und Einwohner in der Landau leben etwa 8000 Menschen, die einen Migrationshintergrund haben. Bürgermeister Thomas Hirsch: „Es ist davon auszugehen, dass etwa 20 Prozent der Landauer die Stadt mit ihrer kulturellen Vielfalt, einer weiteren Sprache und anderen Lebensentwürfen bereichern. Landau ist eine weltoffene Stadt, in der sich die Menschen zuhause fühlen. Es ist daher selbstverständlich, einen Prozess zu fördern, der die Integration aller Bürgerinnen und Bürger verwirklicht. Am 23. März wird hierzu eine Anhörung stattfinden. Aber schon in der Zwischenzeit wird die neue Integrationsbeauftragte der Stadt, Katja Hohenadel, aktiv.“
        Mit der Einrichtung der Stelle der Integrationsbeauftragten wurde der erste Schritt in Richtung Landauer Integrationskonzept gemacht. Nun wird unter dem Motto „Integration gemeinsam gestalten“ eine erste umfassende Bestandsaufnahme aller bereits bestehender Angebote für Migrantinnen und Migranten in der Stadt im Frühjahr 2009 durchgeführt. In Vorbereitung des Integrationskonzeptes, das im Laufe des kommenden Jahres mit allen Akteuren für die Stadt Landau entstehen soll, wird zunächst festgestellt, wer in der Stadt Landau bereits spezielle Angebote für zugewanderte Menschen vorhält oder Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen auch mit Migrationshintergrund anspricht.
        In diesen Tagen verschickt die Stadt Landau dazu etwa 300 Fragebögen an Schulen, Kindergärten, Wohlfahrtsverbände, Sportvereine, Kirchengemeinden, Behörden und viele andere Vereine und Verbände. Sieben Seiten umfasst der Fragebogen, den die Integrationsbeauftragte der Stadt Landau erstellt hat. Die Fragen richten sich sowohl an Einrichtungen mit speziellen Integrationsangeboten, wie auch an Einrichtungen, die offen sind für zugewanderte Menschen, ohne spezielle Angebote vorzuhalten. Ein Elternabend an der Schule, der interkulturell gestaltet ist, ein behördliches Formular in mehreren Sprachen trägt ebenso dazu bei, Menschen anderer Nationalitäten willkommen zu heißen, wie Sportangebote, die sich an Kinder aus einem anderen Land richten. Auch wer zur Zeit keine interkulturellen Angebote anbietet, aber für die Zukunft sich dem Dialog stellt, ist ebenfalls gefragt, sich an der Umfrage zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 15. März 2009. Danach werden die Rückmeldungen in der Stadtverwaltung ausgewertet und veröffentlicht. In einem Integrationsatlas sollen die Daten dann eingepflegt werden und über die Angebote für Migrantinnen und Migranten informieren. Jeder kann einsehen, wo und welche Integrationsangebote es in seiner Nachbarschaft gibt. Wer keinen Fragebogen erhält, aber dennoch an der Umfrage teilnehmen möchte, wendet sich an die Integrationsbeauftragte Katja Hohenadel, Tel. 06341/13-312.
        Bürgermeister Thomas Hirsch ermuntert alle Einrichtungen, Vereine und Initiativen sich rege an der Fragebogenaktion zu beteiligen, so dass sich die Meilensteine der Integration als lebendiger Prozess weiter entwickeln können.

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