Heidelberg – Info-Veranstaltung zu Forstarbeiten

Heidelberg / Wolfshöhle/Siebenlinden – Zur Pflege und Aufwertung des Erholungswaldes Wolfshöhle/Siebenlinden startet das Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg ab Anfang Februar Baumfällarbeiten. Die Forstarbeiten selbst dauern etwa drei Wochen; anschließend werden die Aufräumarbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Friedrich Kilian, Leiter der Forstabteilung, und Bruno Gabel, Leiter des Forstreviers Rohrbach, informieren interessierte Bürger/innen am Freitag, 16. Januar, über das Projekt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Beginn des Historischen Pfades am Juristischen Seminar in der Friedrich-Ebert-Anlage 6-10. Während der Waldarbeiten sind die Spazierwege in diesem Bereich gesperrt; am Johannes-Hoops-Weg kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Die Stadt Heidelberg bittet hierfür um Verständnis.
Das Waldgebiet Wolfshöhle/Siebenlinden am Nordwesthang des Gaisbergs zählt zu den beliebten Naherholungsgebieten Heidelbergs. Im Laufe der Jahre ist hier ein dichter Hochwald herangewachsen, der nur noch wenig Licht bis auf den Boden durchlässt. Ziel der Ausdünnung des Waldes ist es, die Vielfalt der Biotope zu bewahren und zugleich für die Bürger/innen ein parkähnliches Erholungsgebiet zu erhalten. Wirtschaftliche Überlegungen sind bei dem Projekt zweitrangig; es ist im Gegenteil relativ kostspielig. Im Anschluss an die Waldpflegearbeiten sollen die durch das Areal führenden Spazierwege wieder hergerichtet werden. Dies betrifft insbesondere den Historischen Pfad, der an den Relikten der Verteidigungs- und Angriffsstellungen des 30-jährigen Krieges und der pfälzischen Erbfolgekriege entlang führt. Zudem wird die Sensenriedmauer saniert, wodurch der Fußweg entlang der Mauer ebenfalls gesperrt ist. Alle Arbeiten sind mit dem Amt für Baurecht und Denkmalschutz, dem Kurpfälzischen Museum und dem Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie abgestimmt.
Das sehr aufwändige Projekt stellt die Forstleute vor eine technische Herausforderung: Zwar bleiben einzelne gefällte Bäume als Totholzbiotope auf dem Areal, der Großteil aber muss weggeräumt werden, um nachwachsenden Pflanzen Platz zu machen. Da es zum Abtransport der Baumstämme keine geeigneten Wege gibt, befördert sie ein eigens aus Österreich angeforderter, sogenannter Starkholzseilkran schwebend über die historischen Bodendenkmäler bis auf den Johannes-Hoops-Weg. Für Fragen zu dem Projekt stehen Friedrich Kilian unter der Telefonnummer 58-28040 und Bruno Gabel unter der Telefonnummer 382225 zur Verfügung.

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