Mannheim – Nach tödlichen Messerstichen neue Spuren

        Mannheim / Rhein-Neckar – Nach tödlichen Messerstichen gegen 32-Jährige – Neue Spuren des Tatverdächtigen Alexander Renz
        Mannheim / Mespelbrunn / Aschaffenburg –  Gut drei Monate nach den tödlichen Messerstichen gegen eine 32-jährige Frau auf dem Parkplatz eines Hotels in Mespelbrunn ist der Tatverdächtige Alexander Renz weiter auf der Flucht. Allerdings gibt es jetzt von ihm neue Spuren. Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes haben ergeben, dass sich der 36-Jährige vor einiger Zeit im Großraum Stuttgart/Mannheim sowie in Kaiserslautern aufgehalten hat. Für Hinweise, die zur Festnahme des Gesuchten führen, wurden mittlerweile 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt.
         
        Wie bereits mehrfach berichtet, ist Alexander Renz aus Heimbuchenthal dringend verdächtig, die dreifache Mutter am 25. Juli mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Der 36-Jährige war nach der Tat mit einem Pkw geflüchtet, den er unmittelbar danach in einem Parkhaus der City Galerie in Aschaffenburg abgestellt hatte. In der Folge hatte Alexander Renz ein Zugticket nach Wiesbaden gelöst. Ob er die Fahrt dorthin auch tatsächlich angetreten hat, steht bislang nicht fest. Nachdem nicht auszuschließen war, dass sich der Tatverdächtige ins Ausland abgesetzt hatte, war von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ein internationaler Haftbefehl erlassen worden. Seitdem wird nach dem
        36-Jährigen weltweit gefahndet. An den gemeinsamen Ermittlungen der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ist seit einigen Wochen auch das Bayerische Landeskriminalamt beteiligt. Bei deren Recherchen haben sich nun neue Hinweise auf Alexander Renz ergeben. Fest steht, dass sich der Flüchtige im Oktober im Großraum Stuttgart und Mannheim sowie in Kaiserslautern aufgehalten hat.
         
        Aufgrund von Bildern einer Überwachungskamera gibt es jetzt folgende aktuelle Beschreibung des 36-Jährigen: er ist ca. 180 cm groß und hat kurze schwarze Haare, einen starken Bartwuchs und verwachsene Narben an beiden Unterarmen. Renz hat eine schlanke Figur mit breiten Schultern. Er trägt manchmal eine Brille mit großen Gläsern (nicht getönt). Bekleidet war der 36-Jährige zuletzt u.a. mit einer hüftlangen dunklen Jacke mit einem hellen Querstreifen in Brusthöhe und innen mit hellem Stoff. Ein anderes Mal hatte er einen hellen Anorak und eine dunkle Hose an.
         
        Renz trug immer eine helle Camouflage-Baseballmütze mit grauen, militärähnlichen Tarnflecken und hatte einen dunklen Rucksack mit rot/orangefarbenen Trageriemen bei sich. Er spricht außer fränkisch sehr gewähltes hochdeutsch sowie englisch und spanisch. In der Vergangenheit hat der Tatverdächtige fast ausschließlich den öffentlichen Nahverkehr bzw. ein helles Mountainbike benutzt. Trotz der gesicherten Erkenntnisse, dass sich Alexander Renz im Oktober in Deutschland aufgehalten hat, ist nach wie vor nicht auszuschließen, dass er sich ins Ausland absetzen will. Die Fahndung nach ihm läuft auf Hochtouren. Personen, die den Gesuchten bzw. einen Mann, auf den die abgegebene Beschreibung zutrifft, gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg, Tel. 06021/857-1732 zu melden. Hinweise nehmen auch alle anderen Polizeidienststellen entgegen. Die Zuerkennung einer Belohnung in Höhe von 5.000 Euro, die für Hinweise zur Ergreifung von Alexander  Renz ausgesetzt worden sind, erfolgt wie immer unter Ausschluss des Rechtsweges. (ots)

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