Heidelberg forciert starken Dialog mit Schulen

        Heidelberg / Rhein-Neckar – Stadt legt Konzept „Kommunale Bildungslandschaft Heidelberg“ vor.
         
        Heidelberg arbeitet am Konzept einer „Kommunalen Bildungslandschaft“. Eine entsprechende Information hat die Stadtverwaltung jetzt dem Gemeinderat vorgelegt. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Die Städte stehen vor der neuen Aufgabe, die Bildungsangebote vor Ort zielorientiert zu vernetzen. Denn Bildung ist der Schlüssel für Teilhabe und Entwicklungschancen in unserer Gesellschaft.“ Die Notwendigkeit einer modernen Zusammenarbeit von Schulen und Kommunen durch regionale Netzwerke hatte auch das Land Baden-Württemberg in ihrer „Qualitätsoffensive Bildung“ vom Juli 2008 formuliert.
         
        Lebens- und Bildungsraum Schule
        Um eine stärkere Vernetzung der kommunalen Bildungspartner zu erreichen, will die Stadt im Dialog mit den Schulen den „Lebens- und Bildungsraum Schule“ weiterentwickeln. In einem dreistufigen Prozess soll zunächst die Ist-Situation jeder einzelnen Schule, deren qualitative und quantitative Förderangebote, das Verfahren beim Übergang von der Schule in den Beruf und die Qualifizierungsangebote für Migranten analysiert werden. In einem zweiten Schritt definieren Stadt und Schulen gemeinsam die Ziele einer zukunftsfähigen Schulen und leiten daraus Fördermaßnahmen ab. Schritt drei sieht Umsetzung und Controlling der Vereinbarungen vor. Mehrmals im Jahr sollen Gespräche zwischen der Stadtspitze, dem Schulverwaltungsamt und den Schulleitungen stattfinden.
         
        Die Zukunftsthemen
        Kurz- und mittelfristig werden unter anderem Themen wie Kooperationen von Kindergärten und Schulen, die Ganztagesschulentwicklung, verlässliche Grundschule und außerschulische Betreuung, die Ferienbetreuung sowie die technische und räumliche Ausstattung der Schulen auf der Agenda stehen.
         
        Bildungspartner sollen zusammenarbeiten
        Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und der für den Schulbereich zuständige Bürgermeister Dr. Joachim Gerner sehen vor dem Hintergrund der aktuellen Veränderungen im Bildungswesen die Kommunen über ihre Funktion als „sächliche Schulträger“ hinaus in der Pflicht, Überlegungen, Vorschläge und Visionen für eine bessere Bildung in der Stadt Heidelberg zu entwickeln. Dazu müssten Kommunen, Schulen und Land an einem Strang ziehen. „Die kommunale Bildungslandschaft Heidelberg soll ein zusammenhängendes und durchlässiges Gesamtsystem von Bildung, Erziehung und Betreuung sein. Alle für die Bildung zuständigen Akteure sollen künftig auf der Basis verbindlicher Strukturen zusammenarbeiten: die Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, Institutionen aus den Bereichen Kultur, Sport und Wirtschaft, die Universität, die Kirchen, die Weiterbildungseinrichtungen und natürlich auch die Eltern als zentrale Bildungspartner“, so die Vertreter der Stadtspitze.
         
        Entscheidungsgrundlage für die Politik
        Das Konzept der „Kommunalen Bildungslandschaft“ knüpft an die Vorgaben des Heidelberger Stadtentwicklungsplans 2015 an. Es soll künftig als Grundlage dienen für politische Entscheidungen über Handlungsperspektiven und über inhaltlich-strukturelle Maßnahmen einschließlich der künftigen Priorisierung von Baumaßnahmen.

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