Mannheim – Bewerbungsfrist MAUS läuft an

        Mannheim / Rhein-Neckar – Bewerbungsfrist für kommunales Schulprojekt MAUS läuft an – 10.000 Stunden Unterstützung für schwächere Schüler
        10.000 Stunden für die Förderung von schwächeren Schülern stellt die Stadt mit dem Projekt MAUS (Mannheimer Unterstützungssystem Schule) pro Schuljahr zur Verfügung – umgerechnet 250.000 Euro. Doch bevor die zweijährige Pilotphase nach den Herbstferien, am 3. November, starten kann, gilt es, acht Projektschulen auszuwählen. Dazu versendet der Fachbereich Bildung jetzt Bewerbungsunterlagen an die Schulen. Bis zum 13. Oktober haben diese dann Zeit darzustellen, warum gerade ihre Einrichtung am Programm teilnehmen sollte. Kriterien sind dabei beispielsweise Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, die Anzahl der Schüler mit Migrationshintergrund oder wie MAUS mit bereits an der Schule laufenden Fördermaßnahmen zusammenwirken könnte. Eine Fachjury, geleitet von Prof. Dr. Wolfgang Weiß, entscheidet Mitte Oktober über die Auswahl der drei Grundschulen, drei Hauptschulen sowie einer Realschule und eines Gymnasiums.
        „Natürlich würden wir gerne mehr Schulen unterstützen, aber es macht keinen Sinn, nach dem Gießkannenprinzip zu verfahren“, so Bildungs-Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer. „In seiner Konzentration auf einzelne Schulen ist das Projekt darauf angelegt, nachweisbare und messbare Wirkungen zu erzielen.“ Für die Umsetzung des MAUS-Programms werden überwiegend Angebote der Abendakademie genutzt, die teilweise speziell für MAUS ausgearbeitet werden. Auch die Musikschule sowie die Stadtbibliothek sind mit im Anbieter-Boot. Gemeinsam mit den Schulen will die Stadt Mannheim Perspektiven entwickeln, wie ein zukünftiger Beitrag der Kommune ausgestaltet sein soll, um öffentliche Schulen in ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag zu unterstützen. Dabei geht es vor allem um drei Knackpunkte im Bildungssystem: Den Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule, das Erreichen eines Hauptschulabschlusses sowie das  Vermeiden von „Sitzenbleibern“.

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