Ludwigshafen -“ElternKompass”soll Brücken schlagen

        Ludwigshafen / Rhein-Neckar – VHS-Ludwigshafen als Modellstandort für Integrations-projekt ausgewählt
        Eine besondere Auszeichnung erhielt die Volkshochschule Ludwigshafen. Neben vier weiteren Städten wurde die Bildungseinrichtung als Modellstandort für das bundesweite Projekt “ElternKompass” ausgewählt. Am Donnerstag, 21. August 2008, stellte Sabine Heiligenthal, Leiterin der VHS Ludwigshafen, gemeinsam mit den Projektkoordinatoren Hülya Amhari sowie Fred Christmann das Projekt auf der Sitzung des Integrations- und Migrationsausschusses vor. “Die Auswahl Ludwigshafens in einem Bewerbungsverfahren, an dem viele Volkshochschulen aus ganz Deutschland teilgenommen haben, zeigt, dass unsere Bemühungen bei der Integration zugewanderter Mitmenschen im gesamten Bundesgebiet Anerkennung finden”, erklärte Sozialdezernent Wolfgang van Vliet. Neben Ludwigshafen wurden Bielefeld, Bremen, Singen und das Weimarer Land als weitere Standorte benannt. Den Anstoß zum “ElternKompass” gaben das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV).
        Ziel dieses Projektes ist es, Eltern mit Migrationshintergrund die Integration ins Gemeinwesen zu erleichtern, sowie im Bildungs- und Gesundheitssystem unterstützend und kompetent zur Seite zu stehen. “Wir greifen dabei auf die Fähigkeiten der Eltern zurück, binden aber auch die örtlichen Träger mit ihren vorhandenen Strukturen und Angeboten mit ein”, fügte Wolfgang van Vliet an.
        Die “ElternKompass”-Kurse sind nach Themenschwerpunkten in verschiedene qualifizierende, aufeinander aufbauende Module unterteilt: Erziehung, Schule und Ausbildung, Gesundheit, Medienerziehung und Medienkompetenz.
        Zusätzlich soll ein Wahlmodul zur Erziehungsberatung speziell für Väter angeboten werden. Das Projekt wendet sich jedoch auch an Fachkräfte des Erziehungs-, Bildungs- und Gesundheitswesens und Mitglieder von Migrantenselbstorganisationen. Außerdem steht grundsätzlich jedem und jeder Interessierten die Möglichkeit offen, in Seminaren die Qualifikation zum Elternpaten zu erwerben. Die ehrenamtliche Arbeit der Elternpaten erleichtert durch persönliche Beratung bei Alltagsfragen der Kindererziehung die Integration von Migrantenfamilien. Grundlage hierfür ist die Idee, dass ein friedvolles Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen durch das miteinander und voneinander Lernen gestärkt wird.
        Weitere Informationen und Anmeldung bei: Hülya Amhari, Telefon               0621/504-2639        und Fred Christmann, Telefon               0621/504-3688       .

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