Olympiasieger und Weltmeister am Start

        Oberhausen – Olympiasieger und Weltmeister am Start der TIS-Sixdays-Night – Am Montag, 25. August stehen wieder die weltbesten Bahnradsportler am Start der TIS-Sixdays-Night auf dem 333 Meter Radsportoval im badischen Oberhausen.
         
        Um 18 Uhr fällt zum vierten Mal der Startschuss für eines der größten Sport-Events der Region, bei dem Olympiasieger und Weltmeister rasend schnell um Punkte sprinten. Die frisch gebackenen Sieger des Turiner-Sechs-Tage-Rennens Franco Marvulli und Bruno Risi aus der Schweiz werden in Oberhausen wieder das Maß der Dinge sein -präsentiert von TIS-Industries haben sie sich längst in die Herzen ihrer deutschen Fans gefahren. Mit Luke Roberts steht ein weiterer Olympiasieger am Start zur Sixdays-Night. Der Profi,der vergangenes Jahr im CSC-Team antrat, hat in Oberhausen noch eine Rechnung offen und will heuer den Titel souverän für sich einfahren. Außerdem am Start sind Andreas Beikirch und Leif Lampater, Sechs-Tage-Stars der vergangenen Wintersaison, Ex-Weltmeister Christian Lademann, der 2007 mit dem Gerolsteiner Profi Stefan Schumacher den Derny-Weltcup gewonnen hat sowie die Brüder Christoph und Michael Schweizer, Sieger des Nachwuchs-Sechstage-Rennens in Stuttgart. Weitere Topsportler der Straßen- und Bahnradszene werden folgen. Doch was wäre das Sechs-Tage-Rennen-in-einer-Nacht ohne Christian Stoll, Stadionsprecher von Werder Bremen und vieler deutscher Sechs-Tage-Rennen? Auch dieses Jahr wird „Stolli“ die gut 3000 Zuschauer über den aktuellen Rennverlauf auf dem Laufenden halten. Für den entsprechenden Musiksound sorgt wieder DJ Pete aus Liverpool. Schließlich war und ist er bei unzähligen Sechs-Tage-Rennen dabei und weiß, wie er seinem Publikum zusätzlich einheizen muss.
         
        TIS-Sixdays-Night – Was ist das?
         
        Was Stuttgart, Bremen und München an sechs Tagen auf die Radrennbahnen stellen, schafft Oberhausen an einem Abend: ein Sechs-Tage-Rennen in einer Nacht mit allen Disziplinen, die dazu gehören – Madison-, Scratch-und Tempo-Rennen sowie Derny-Weltcup. Action und Spannung in geballter Ladung. Organisiert wird das Bahnradsportevent von Ex-Radprofi Erik Weispfennig aus Waghäusel-Kirrlach, Weltmeister 2000, und seinem Bruder Leif. Vier Jahre, in denen die Zuschauer, die sowohl aus dem Badischen als auch aus der Pfalz, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Raum anreisen, aus dem Staunen nicht heraus kommen. Denn die Radsportler erreichen in der Spitze Geschwindigkeiten von über 60 Kilometern pro Stunde. Ihre Räder haben weder Freilauf noch Bremse, noch haben sie mehrere Gänge. Der „starre Gang“ ist vorgeschrieben – der Stabilität wegen. Denn auf den Radrennbahnen ist es eng, die Steigung teilweise 40 Prozent, von den Fliehkräften in den Kurven des Ovals ganz abgesehen. Schnelligkeit und Technik sind auf dieser Bahn gefragt – Spannung pur. Darüber hinaus wird in dieser Nacht wieder der Derny-Weltpokal ausgefahren. Die Radprofis kleben den 100 Kubikzentimeter-Leichtmotorrädern, den Dernys, förmlich an den Hinterrädern. Rasen durch das Oval, über 70 Kilometer pro Stunde in der Spitze. Damit die Geschwindigkeit für die Radler gleichmäßig bleibt, treten die „Schrittmacher“, die Derny-Fahrer, ebenfalls in die Pedalen.
         
        Die Disziplinen im einzelnen:
         
        Beim Temporennen gilt es fleißig Punkte zu sammeln. Davon gibt es in jede Runde
        für den Ersten zwei Punkte und für den Zweiten einen Punkt. Sieger ist, wer am Ende
        des Rennens die meisten Punkte hat. Schafft es ein Fahrer, das Feld zu überrunden,
        erhält er dafür 20 Punkte.
         
        Ausscheidungsfahren: Den letzten beißen die Hunde – oder besser gesagt: wer bei
        der Ausscheidungsrunde als letzter die Ziellinie überquert, muss die Bahn verlassen.
        Entscheidend ist das Hinterrad. Sind am Schluss nur noch zwei Fahrer übrig, wird es
        spannend. Wer beim Schlussspurt das Vorderrad vorn hat, ist der Gewinner dieses
        Wettbewerbs.
         
        Scratch: Man könnte es auch als Massensprint bezeichnen. Ziel ist es, am Ende der
        Distanz als erster über die Ziellinie zu fahren. Aber das ist leichter getan als gesagt.
        Denn es gibt immer wieder Fahrer, die sich nicht auf einen Endspurt einlassen
        möchten, und dem Feld lieber frühzeitig eine Runde abnehmen wollen.
         
        Derny-Weltpokal: Wenn es laut wird auf der Bahn, dann ist es Zeit für den Derny-
        Weltpokal. Hinter den knatternden 100ccm Leichtmotorrädern (Dernys) mit
        Pedalantrieb zur Geschwindigkeitsregulierung erreichen die Sportler absolute
        Höchstgeschwindigkeiten. Die so genannten Schrittmacher bieten den nötigen
        Windschatten für die Akteure. Auch die „starken“ Männer auf den motorisierten
        Zweirädern haben schon einige Welt- und Europameistertitel errungen. Das Ziel ist
        die Überrundung der restlichen Konkurrenten, doch oftmals entscheidet der
        Schlussspurt. Gefahren werden zwei Vorläufe, aus denen die besten acht Teams im Finale um den Sieg des Derny-Weltpokals kämpfen.
         
        Madison: Das 2er-Mannschaftsrennen – auch Madison-Rennen genannt – gehört auch bei den großen Sechs-Tage-Rennen zum allabendlichen Highlight. Zwei Fahrer bilden eine Mannschaft, wobei sich immer ein Fahrer im Rennen befinden muss und sein Partner oberhalb der Bahn ein paar Minuten ausruhen kann. Zum Ende des Rennens werden Wertungen ausgefahren. Bei diesen Wertungssprints können die Mannschaften in der Reihenfolge des Zieleinlaufs 5, 3, 2 und 1 Punkt sammeln. Am Ende ist die Mannschaft Sieger, die am meisten Punkte sammeln konnte. Ausnahme: ein Team konnte während der Jagd dem Feld enteilen und einen Rundengewinn erzielen. Denn ein Rundengewinn zählt vor Punktegewinnen.

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