Weinheim/Metropolregion Rheinneckar - Weinheim liegt unter Deutschlands Kommunen auf Rang 40, in der Metropolregion auf Rang drei – Fast 4000 Facebook-Fans
Weinheim liegt unter den Großen Kreisstädten im Land weit vorne, was seine Aktivitäten im „Social Web“, dem modernen Kommunikationsweg der „Sozialen Netzwerke“, angeht. In einem aktuellen Ranking von „Pluragraph“, der Plattform für Social-Media-Benchmarking von gemeinnützigen Organisationen, Politik, Kultur und Verwaltung, liegt die Zweiburgenstadt in einem bundesweiten Vergleich unter 469 Kommunen auf Rang 40. Auf den ersten Plätzen schneiden die Groß- und Unistädte Berlin, Hamburg, Köln, München und Frankfurt ab. Heidelberg folgt auf Rang sechs, Mannheim auf Rang 17. Auf dem dritten Platz in der Metropolregion Rhein-Neckar und auf Rang sieben in ganz Baden-Württemberg (hinter Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart, Reutlingen, Konstanz am Bodensee und Mannheim) befindet sich Weinheim. Unter allen Institutionen Behörden und Parteien im Lande, rangiert Weinheim auf Rang 26. Zum Vergleich, Ministerpräsisent Wilfried Kretschmann liegt auf Platz 16., die Piratenpartei Baden-Württemberg aber hinter der Zweiburgenstadt auf 27. Weinheim betreibt einen Twitter-Kanal (http://twitter.com/weinheim) und mit hohem Tempo eine Facebook-Seite (http://www.facebook.com/weinheim). 3965 so genannter „Fans“ beobachten darauf Ereignisse und Entwicklungen in Weinheim, lassen sich regelmäßig mit Infos und Nachrichten versorgen und bringen sich - ganz im Sinne des „Social Web“ – selbst in die Diskussionen ein. In den letzten Tagen tauschte sich die „Community“ zum Beispiel darüber aus, ob es gefährlich ist, den zugefrorenen Waidsee zu betreten. Ein Weinheim-Fan stellte historische Bilder ein, darauf kann man jetzt bekannte Weinheimer in den 50er Jahren markieren. Es gibt Tipps zu Veranstaltungen und aktuelle Hinweise, immer wieder auch Fotos und Filme, oftmals bereits während der Veranstaltung selbst. Die Weinheimer Facebook-Seite erneuert sich fast permanent.
Sie ist auch offen gestaltet, so dass alle Nutzer ein „Posting“ hinterlassen und zur Diskussion aufrufen können. Die Administratoren achten natürlich darauf, dass kein Missbrauch stattfinden kann.
Der Auftritt im größten Sozialen Netzwerk ist übrigens ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Weinheim und des Weinheimer Social-Media-Experten Marco Ripanti, der mit seinen Firmen „Ekaabo“ und „Spreadly“ von Weinheim aus in der internationalen Social-Media-Szene ein Begriff geworden ist. Ripanti hatte sich die ersten Administratoren-Rechte der Weinheimer Facebook-Seite gesichert – deutlich früher als andere. Seit rund zwei Jahren ist der Weinheimer Pressesprecher Roland Kern gemeinsam mit Marco Ripanti für den Facebook-Auftritt verantwortlich. In der Stadtverwaltung werden mittlerweile Administratoren-Funktionen auch vom Kulturbüro, der EDV-Abteilung, dem Stadt- und Tourismusmarketing und dem Stadtjugendring ausgeübt. Eifrige Partner sind zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr, die Stadtbibliothek, Job Central und die Volkshochschule.Facebook ist in einer sich rasant verändernden Medienlandschaft für Kommunen heute ein faszinierendes Kommunikationsmittel“, sagt Roland Kern. Die Kooperation mit einem ortsansässigen Experten der ersten Stunde sei außerdem ein „Erfolgsmodell und ein Vorzeigeprojekt bürgerschaftlichen Engagements“. Die fast 4000 Fans der Weinheimer Facebook-Seite haben wiederum zusammen fast 680 000 Freunde, denen sie Informationen aus Weinheim „teilen“ können – weltweit übrigens. Wöchentlich erreicht die Weinheim-Seite laut Facebook-Statistik fast 13 0000 Menschen.
Info: Facebook-Auftritt der Stadt Weinheim auf http://www.facebook.com/weinheim. Das aktuelle Ranking ist zu finden auf: http://www.pluragraph.de






























