Weinheim - 96 Freudenberg-Mitarbeiter spenden während der Arbeitszeit Blut

19.02.2012 08:49 | Rubrik: Gesundheit | Ort: Weinheim

Weinheim - “Ich spende Blut, weil ich Menschen helfen will.“ - Weinheim. 17. Februar 2012. Liegen statt Flipcharts, weiß gekleidete Ärzte statt Mitarbeiter im dunklen Anzug und Gesundheitsfragen statt Businessthemen: An der dritten Blutspende-Aktion des Deutschen Rotes Kreuzes und des Geschäftsbereich Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz von Freudenberg Service der Unternehmensgruppe haben 118 Mitarbeiter teilgenommen, 96 davon durften Blut spenden. Aus den rund 500 Millilitern gespendeten Blutes pro Person werden rote Blutkörperchen, Blutplättchen und Blutplasma gewonnen.

„Etwas Überwindung kostet mich die Blutspende schon“, gibt Freudenberg-Mitarbeiterin Barbara Niclas, die im Vertrieb bei Vibracoustic arbeitet, zu. „Ich spende heute zum ersten Mal, weil ich Menschen helfen will und weiß, dass es nicht genug Spender gibt. Auch ich wäre froh, nach einem Unfall oder einer Operation, Blutkonserven erhalten zu können.“ Außerdem sei es super, dass Freudenberg ihr als Arbeitgeber die Spende während der Arbeitszeit ermögliche. „Das ist ein großer Vorteil für die Mitarbeiter“, sagt auch Klaus Stark, Leiter des Sanitätsdiensts bei Freudenberg. Gemeinsam mit sechs Auszubildenden und den Mitarbeitern des Blutspendedienstes ist er von 10 bis 16 Uhr im Einsatz. „Viele Menschen würden gerne Blut spenden, finden aber im Alltag keinen Termin. Während der Arbeitszeit und ohne Anfahrt ist das einfacher. Das zeigt die hohe Anzahl der Erstspender, die wir seit Beginn der Aktion vor drei Jahren motiviert haben, mitzumachen. In diesem Jahr waren es 43 Erstspender, das sind genauso viele wie im vergangenen Jahr.“ Als positiver Nebeneffekt werden alle Blutproben auch auf Krankheiten untersucht, bei Auffälligkeiten erhält der Spender eine Rückmeldung.

Wie läuft die Blutspende ab? Barbara Niclas meldet sich zunächst mit Personalausweis an. Dann füllt sie einen Bogen über ihren Gesundheitszustand aus und wird im Anschluss von Dr. Elisabeth Merkert, einer von vier anwesenden Ärzten, untersucht. Es werden Blutdruck, Puls und Körpertemperatur gemessen. Ist der Gesundheitscheck unauffällig, folgt eine erste Blutentnahme am Finger. „Das machen wir, um den Eisenwert zu überprüfen“, so Renate Robero vom Blutspendedienst. „Der Spender benötigt einen bestimmten Wert, damit die Blutentnahme für ihn risikolos ist.“ Dann startet die eigentliche Blutspende: Barbara Niclas legt sich auf eine der insgesamt acht Liegen und der Zugang zur Vene wird gelegt. Ein kurzer Einstich, dann spürt sie nur noch ein leichtes Kribbeln. Die Entnahme eines halben Liters Blut dauert nur zehn Minuten. Neben den Liegen stehen Kühlschränke, in denen das Blut gelagert wird. Anschließend ruht sich Barbara Niclas noch in der Ruhezone aus und erhält von den Mitarbeitern der Freudenberg Verpflegungsdienste einen Teller Eintopf oder Obst. Als Dankeschön gibt es außerdem für jeden Spender einen Thermobecher. „Der Blutspendedienst gibt das Blut dann zu fairen Preisen an die Krankenhäuser ab. Dies ist nur möglich, weil so viele ehrenamtliche Spender mitmachen“, so Stark. „Das Unternehmen kommt mit dieser Aktion seiner sozialen Verantwortung nach.“ Für Freudenberg ist soziales Engagement ein Wert mit Tradition: Schon seit der Gründung vor mehr als 160 Jahren fühlt sich das Familienunternehmen seinen Mitarbeitern und seiner Umgebung verpflichtet. Freudenberg ist weltweit in 59 Ländern aktiv und übernimmt an seinen Standorten soziale Verantwortung.

Über die Freudenberg-Gruppe

Die Freudenberg-Gruppe ist ein Familienunternehmen, das seinen Kunden technisch anspruchsvolle und beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen bietet. Die Unternehmensgruppe ist hauptsächlich Zulieferer in den Bereichen Dichtungs- und Schwingungstechnik, Vliesstoffe, Filter, Schmierstoffe und Trennmittel sowie Mechatronik. Unter den Markennamen vileda®, O´Cedar® und Wettex® findet der Endverbraucher moderne Haushaltsprodukte von Freudenberg im Handel. Vor allem für mittelständische Unternehmen entwickelt Freudenberg Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2010 mehr als 34.000 Mitarbeiter in 59 Ländern und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen zu Freudenberg im Internet unter http://www.freudenberg.de