Viernheim - Frühjahrskonzert am 11,März

17.02.2012 10:09 | Rubrik: Konzert | Ort: Viernheim
Viernheim - Frühjahrskonzert am 11,März

Viernheim/Metropolregion Rheinneckar -Violine trifft Gitarre - „Suite Buenos Aires“ mit Ausnahmegitarrist Maximilian Mangold

Frühjahrskonzert mit Werken spanischer und argentinischer Komponisten

Am Sonntag, 11. März, um 17 Uhr in der Kulturscheune –

Vorverkauf ist angelaufen

Freunde der klassischen Musik müssen nicht länger warten. Am Sonntag, 11. März, um 17 Uhr in der Kulturscheune (Satonévriplatz 1) findet das erste Konzert in diesem Jahr mit Jeanette Pitkevica statt. Bei diesem Konzert wird es ein Rendezvous der besonderen Art geben: Violine trifft Gitarre.

Der Gitarrist Maximilian Mangold gilt als einer der im Augenblick künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen. Die Fachzeitschrift „Gitarre Aktuell“ bezeichnet ihn gar als „Ausnahmegitarristen“. Auf dem Programm stehen Werke von Frederico Moreno Torroba, Astor Piazzolla („Tango“), Maximo Diego Pujol („Suite Buenos Aires“) und anderer Komponisten.

Der Vorverkauf läuft bereits. Preise und Vorverkaufsstellen sind gleich geblieben.

Frederico Moreno Torroba zählt zu den bekanntesten spanischen Komponisten. Neben seinen sinfonischen Werken, Opern und Zarzuelas hatte Torroba den Wunsch, eine eigenständige, typisch spanische Musik zu schaffen, denn er war – wie z.B. auch Manuel de Falla und viele andere spanische Komponisten - von der Bedeutung der Gitarre als Nationalinstrument Spaniens überzeugt. So verfasste er im Laufe seines Lebens ungefähr hundert Werke für dieses Instrument.

Oft erweist sich Torroba in seinen Sätzen als Meister der Miniatur.

Bezüglich der Kompositionstechnik verwendete er – formal betrachtet – häufig die Rondoform. Der musikalische Gestus wirkt häufig heiter, malt das Bild einer sonnendurchfluteten Landschaft und schmeichelt dem Hörer mit seinen tänzerischen Rhythmen, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle.

Astor Piazzolla war ein argentinischer Bandoneon-Spieler und Komponist. Er gilt als Begründer des Tango Nuevo, einer Gegenbewegung zum traditionellen Tango Argentino. Viele von Piazzollas Tangos sind nicht mehr im traditionellen Sinne tanzbar, sondern in erster Linie Musik zum Zuhören. Die Harmonie des Tango weitete er mit Mitteln des Jazz aus - ganz nach den Vorbildern Igor Strawinsky und Bela Bartók. Piazzolla hat die Spieltechnik der Instrumente im Tango durch Anleihen aus der Neuen Musik ausgeweitet: Bogenschläge auf der Violine, stechende Streicherakzente in hoher Lage, Glissandi des gesamten Ensembles, virtuose Bandoneonläufe und Anreicherung der Besetzung durch eine Vielzahl von Perkussionsinstrumenten bestimmen seine Musik.

Trotz aller Neuerungen bleibt das Wesentliche des Tango erhalten, zum einen durch den spezifischen Klang des Bandoneons, zum anderen durch die typischen synkopischen Rhythmen, die typischen harmonischen Wendungen des Tango, Staccati und die generell melancholische Stimmung der Musik.

Die Kompositionen von Máximo Diego Pujol stehen stark unter dem Einfluss von Astor Piazzolla, und ähnlich wie dieser benutzt Pujol argentinische Folklore und den Tango als Basis für seine Werke. Pujol spielte schon in bedeutenden Konzerthallen in Argentinien sowie auf vielen Gitarrenfestivals in Südamerika, Europa und Australien.

Sowohl als Gitarrist als auch als Komponist erhielt er zahlreiche Preise, beispielsweise 1978 den Preis für Komponisten der Asociación Promociones Musicales und im Jahr 1989 den Preis des Verbands Argentinischer Komponisten als bester Komponist klassischer Musik Argentiniens.

Máximo Diego Pujol gilt als einer der wichtigsten lateinamerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden von Gitarristen weltweit gespielt.

Derzeit lebt er in Buenos Aires, wo er komponiert und unterrichtet.

Kompositionen dieser drei Musiker stehen im Mittelpunkt des Konzertprogramms mit Violinistin Jeanette Pitkevica und Gitarrist Maximilian Mangold.

Der Ausnahmegitarrist gibt als gefragter Solist zahlreiche Konzerte im In- und Ausland und ist ein ebenso vielseitiger Kammermusiker in Duos mit Flöte, Klavier, Harfe, Cembalo, Hammerflügel, Traversflöte und Sprecher, im Trio mit Flöte und Bratsche. Er erhielt zahlreiche Preise u.a. bei internationalen Gitarrenwettbewerben in Mettman, der Guitar Foundation of America in Quebec (Kanada) und in Northridge (USA).

1966 geboren, studierte Mangold an der Musikhochschule Würzburg, Montreal und Weimar. 1996 erwarb er das Konzertdiplom.

Vita von Jeanette Pitkevica

Jeanette Pitkevica

1982 in Riga (Lettland) geboren, wird Jeanette Pitkevica von ihren Kritikern vielfach als eine „junge Himmelsstürmerin“ und „Senkrechtstartern“ bezeichnet. Im Februar 2007 schloss sie ihre Künstlerische Ausbildung mit der Glanznote 1,0 bei Prof. Walery Gradow in der Musikhochschule in Mannheim ab. Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium für solistische Ausbildung bei Prof.Walery Gradow und Prof. Marco Rizzi, das sie 2010 mit einem fulminanten Konzert im Rosengarten in Mannheim beendete. Sowohl Fach-Publikum als auch Medien charakterisierten sie aufgrund ihrer „geigerischen Passioniertheit“ als „Instrumentalakrobatin“ und „Hexenmeisterin, die durch Feinschliff und ihr empfindsames, differenziertes Spiel die Hörer durch Schattierungsreichtum und Intensität in ihren Bann zieht“.

Jeanette Pitkevica nahm an vielen Wettbewerben, Orchesterprojekten und Kursen teil: u.a. Wettbewerb der Musikschulen Lettlands (1.Preis); Internationaler B. Dvarionas Wettbewerb, Vilnius/Litauen (Diplom-Auszeichnung); Internationaler J.Heifetz-Wettbewerb, Israel (Stipendium-Auszeichnung); „Musicum Colegium“ in Pommersfelden; Festival Orchester bei Helmuth Rilling (Internationale Bachakademie Stuttgart); Kammermusik-Meisterkurs bei Prof. Anja Lechner (Bad Homburg); 10. Internationaler Weinheim Meisterkurs bei Prof. Roman Nodel; Carl Flesch Akademie Internationale Baden-Badener Meisterkurse bei Prof. Rainer Kussmaul. Bis 2006 Stipendiatin Wilhelm-Müller-Stiftung, Mannheim. 2007

Zuerkennung des DAAD-Preises für ausländische Studierende. Seit Dezember 2009 Stipendiatin der „Live Yehudi Music Menuhin Now“.

Im Rahmen ihrer internationalen Konzertätigkeit gastierte sie unter anderem in Lettland, Litauen, Schweiz, Italien, Israel sowie England. Große Erfolge konnte sie als Solistin beispielsweise im Rahmen der Solistischen und Kammermusikalischen Konzerte in Tel- Aviv, Heifa und Yafa/ Israel feiern. Seit 2006 ist Jeanette Pitkevica neben ihrer Solistentätigkeit erste Konzertmeisterin des Festival-Orchesters des „Schlossfestspiele Zwingenberg“. Seit 2007 Organisatorin und musikalische Leiterin der „Konzertreihe in Viernheim

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