Sinsheim -/Metropolregion Rheinneckar - „Volleyball 1. Bundesliga envacom volleys sinsheim“ - „Keine Angst vor der Wolfsgrube“
Bei eisigen Temperaturen machten sich die envacom volleys sinsheim am Freitag auf die Reise ins winterliche Thüringen. Der VfB Suhl erwartet die Gäste aus dem Kraichgau am Samstagabend (19.30 Uhr) in seiner Wolfsgrube. Dass diese keine uneinnehmbarer „Bau“ ist, bewies Volley Köniz am Mittwochabend im Achtelfinale des Challengecup, als der Schweizer Erstligist beim 3:2 Sieg die Punkte entführen konnte.
Mit dem Tabellensechsten Suhl steht den envacom volleys sinsheim aber auch wieder ein ganz großes Kaliber gegenüber, dessen Geschütze es erst einmal zu entschärfen gilt. „Wir haben Suhl zu sehr spielen lassen“ gab Ann-Christin Quade nach dem 0:3 im Hinspiel zum Besten. Dabei gelang es den Kraichgauern jeweils bis zur Mitte der Sätze mitzuhalten, danach machten die Thüringerinnen den „Sack“ zu. Die Rollenverteilung vor der Partie gleicht dem Hinspiel; damals kehrte der Favorit Suhl jedoch mit einem klaren 3:0 vom internationalen Wettbewerb aus Innsbruck zurück. Der Außenseiter, die envacom volleys sinsheim, muss sich aber auch für einen heißen Endspurt in den nächsten Wochen rüsten.
Für die Kraichgauer steht die Partie als Auftakt der „Wochen der Wahrheit“. Das Stuttgartspiel wurde per Videoanalyse umfassend aufgearbeitet. „Der Blick ist nach vorne gerichtet, es sind noch 8 Spiele in denen es 16 Punkte zu verteilen gilt“ so Coach Stefan Bräuer. „Am Besten wäre es wir könnten bereits in Suhl anfangen“. Der Auftakt in die Trainingswoche verlief hoffnungsvoll. Erstmals seit längerer Zeit konnte die gesamte Mannschaft am Training teilnehmen, keine krankheits- oder verletzungsbedingten Ausfälle. Teambuilding wurde am Mittwoch betrieben, als sich ein Großteil des Teams den 3:0 Sieg der Männer des VfB Friedrichshafen gegen Tours in der Champions-League vor Ort live anschaute.
„Wir müssen gegen Suhl locker bleiben, dann können wir einiges erreichen“ schwebt Stefan Bräuer der eine oder andere Satzgewinn vor. Die Partie wird zunächst in den Abwehrreihen entschieden. Mit Europameisterin Suzana Cebis als Libera ist Suhl hier bestens aufgestellt, hatte aber gerade gegen Köniz einige Probleme und sich in dieser Woche vor dem Ende der Transferfrist noch mit der kroatischen Nationalspielerin Nikolina Kovacic als Annahmespezialistin verstärkt. Die Kraichgauer müssen locker bleiben und ihre Trümpfe ausspielen, in der letzten Saison hat es gegen Suhl bereits schon einmal geklappt.
-ska-
Weitere Informationen: http://www.envacom-volleys-sinsheim.de
Bilder vom Hinspiel, Bildrechte Tobias Johmann











































