Mannheim / Metropolregion Rheinneckar - Am 11.01.2012 setzt die Hochschule Mannheim ihren Wissenschaftsdialog Mannheim fort. Der vierte Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe zu „Social Media“ beschäftigt sich um 18.00 Uhr in der Aula der Hochschule Mannheim mit den Auswirkungen, die der Einsatz von sozialen Netzwerken in Politik und Gesellschaft hat. Referenten sind Prof. Kai Beiderwellen und Prof. Dr. Thomas Friedrich aus der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim. Die Bevölkerung der Metropolregion Rhein-Neckar ist wiederum sehr herzlich eingeladen. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei.
Im Vortrag werden die beiden Referenten aus soziologischer, philosophischer, kultur- und kommunikationstheoretischer Perspektive einige Phänomene unserer Gesellschaft, wie sie sich an der Kommunikation innerhalb sozialer Netzwerke kristallisieren, betrachten und sich den Irrtümer ihrer Bewertung widmen. Waren die Aufstände in Nordafrika wirklich eine „Facebook-Revolution“? Hat allein die erfolgreiche Nutzung sozialer Netzwerke Obama an die Macht gebracht? Ist das Internet wirklich demokratisch oder verliert der Verfassungsstaat seine Existenzberechtigung, wenn die Trennung von Öffentlichkeit und Privatheit endgültig aufgehoben sein wird?
Welche neuen Formen der Entfremdung entstehen, wenn Eigenverantwortung, Beweglichkeit und Kreativität die entscheidenden gesellschaftlichen Forderungen sind, die die Individuen zu erfüllen haben, um an der Gesellschaft teilnehmen zu können?
Nach der Veranstaltung bietet sich bei einem Glas Sekt die Möglichkeit zur Diskussion.
Die Vortragsreihe wird am 01.02.2012 mit einer Podiumsdiskussion über die Veränderung der Medienlandschaft und neue Formen des Journalismus abgeschlossen. Teilnehmer an der Podiumsdiskussion sind Peter Boudgoust, Intendant des Südwestrundfunks, Dr. Björn Jansen, Geschäftsführer der Mediengruppe Dr. Haas GmbH, sowie Bert Siegelmann, Geschäftsführer des Rhein-Neckar-Fernsehens.





































