Mannheim - Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz: Spielbankansiedlung wäre sinnvoll

08.03.2012 11:50 | Rubrik: Regional | Ort: Mannheim

Mannheim/MetropolregionRheinneckar - Sollte das Land den Spielbank-Standort Mannheim zulassen, werde er dem Gemeinderat empfehlen, diese Chance zu nutzen, erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz auf aktuelle Anfragen. Er sieht die Vorteile einer Ansiedlung nicht nur im ordnungspolitischen Bereich in der möglichen Rückführung von illegalem Spiel, sondern auch in den wirtschaftlichen Auswirkungen. Die Investitionen der Baden-Württembergischen Spielbanken-Gesellschaft werden auf 15 bis 20 Millionen Euro geschätzt.

Eine Spielbank ist auch ein bedeutender Arbeitgeber. Der Personalbedarf beläuft sich auf 150 bis 200 Mitarbeiter, die Lohnsummen auf 6 bis 8 Millionen Euro pro Jahr. Ein Casino stärkt die Hotellerie und Gastronomie und ist ein zusätzliches Angebot für die Gäste unserer Stadt. Mannheim würde aus dem Gewinn eine Abgabe von 2 bis 3 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Der Oberbürgermeister weist auch darauf hin, dass sich die staatlichen Spielbanken für Suchtprävention und Aufklärung engagierten.