Ludwigshafen / Metropolregion Rheinneckar - Barrelhouse Jazz Gala 2012 - „A Night in New Orleans“ am 24.10.2012 um 19.00 Uhr im Konzertsaal des Pfalzbaus Ludwigshafen - Die "Barrelhouse Jazz Gala" ist DAS Markenzeichen für hochklassigen Jazz und Blues der traditionellen Art, vom 'New Orleans Stil' bis zum Swing, und bietet eine 3-stündige musikalische Unterhaltung mit viel Abwechslung und mancher Überraschung. Seit bald 30 Jahren geht diese Show jährlich auf Tournee. In diesem Jahr kommen Musiker aus New York, London und Paris, um zusammen mit der Barrelhouse Jazzband die Atmosphäre einer „Night in New Orleans“ zu erzeugen. Das Konzert, mit ständig wechselnden Besetzungen auf der Bühne, wird moderiert von Jazzpromoter Dieter Nentwig, abwechselnd mit Reimer von Essen.
Die Mitwirkenden:
Die BARRELHOUSE JAZZBAND, Deutschlands populärste Band des traditionellen Jazz und Swing, lädt Sie in diesem Jahr zu einer musikalischen Kreuzfahrt nach New Orleans ein, mit einem Abstecher nach Guadeloupe, von wo die Band eine Volksweise ins Repertoire aufgenommen hat. Käptn‘ Reimer von Essen, seit 50 Jahren der erste Mann an Bord, wird die Band und das Publikum sicher und galant durch das stürmische Programm führen - und erstmals auch als ‚Sänger‘ in Aktion treten.
In der aktuellen Besetzung der 1953 gegründeten Band spielen neben den 3 „Urgesteinen“ Reimer von Essen (Klarinette, Altsaxophon), Horst Schwarz (Trompete, Posaune), und Frank Selten (Saxophone, Klarinette) die 4 jüngeren Mitglieder Cliff Soden (Kontrabass), Roman Klöcker (Banjo, Gitarre), Michael Ehret (Schlagzeug) und Neuzugang Christof Sänger (Piano).
http://www.barrelhouse-jazzband.de
Denise Gordon, Vocals.
Sie begann früh: Schon im Alter von 3 Jahren durfte sie im Gospel-Chor ihrer Mutter mitsingen, ihre Solo-Nummer war „He’s got the whole world in his hands“. Eine Karriere als Gospel-Sängerin war für das Kind einer afro-karibischen Familie im englischen Northampton dennoch nicht selbstverständlich, aber Denise wollte singen, nichts als singen. Sie wurde als Teenager Mitglied einer örtlichen Jazzband, hörte auf Platten neben Ella, Billie, Dinah und Sarah auch Chaka Kahn und Whitney Houston - und setzte sich durch, professionelle Sängerin zu werden. Auch wenn Denise heute mit ihrer warmen Alt-Stimme meistens Blues, Jazz, und Soul singt, ihre Ausstrahlung und emotionale Wärme sind in den Gospels und Spirituals begründet, die sie auch heute noch am liebsten vorträgt. Auch in diesem Konzert wird sie nicht ohne einen Gospelsong von der Bühne gehen, denn Denise ist sehr gläubig und dankt damit Gott, dass er ihr diese schöne Stimme verliehen hat.
„Kid Chocolate“, mit bürgerlichem Namen Leon Brown, Trompete und Vocals,
ist der neue Star der Jazztrompete in New Orleans (Jg. 78), er setzt die Tradition großer New Orleanser Trompeter wie Henry Red Allen und Louis Armstrong fort. S war es eine große Ehre für ihn, als ihm ein Musikerkollege den Ehrennamen „Kid Chocolate“ gab. Damit steht Brown in einer Reihe wie die alten Jazzlegenden „Kid“ Ory und „Kid“ Thomas, was in New Orleans (fast) so viel zählt wie die Ernennung Louis Armstrongs zum „King“ Louis.
Im Alter von 9 Jahren erlernte er die Trompete, mit 15 ging er auf die erste Tournee. Leon Brown ist der typische New-Oreleanser Musiker der heutigen Zeit: Er beherrscht alle Jazzstile, die in der ewig kreativen Mississippi-Stadt entstehen, von Marching-Band-Jazz bis zu Funk und Soul. Das machte ihn nicht nur zum begehrten Mitglied vieler großer Bands, wie der von Lenny Kravitz oder Irvin Mayfield, es brachte ihm viele Preise ein: Eine zweimalige Grammy-Nominierung und ein Grammy (Mitwirkung auf der CD „New Orleans Jazz Orchestra - Book 1“ in der Kategorie „Best Large Jazz Ensemble“).
Kid Chocolate ist einer der Musiker in der populären US-TV-Serie „Treme“ über das Leben in New Orleanser Stadtteil gleichen Namens, in dem Kid auch selbst wohnt.
Ronell Johnson, Posaune.
Auch er ist einer der beliebtesten Musiker der jüngeren Generation in New Orleans, und wie sein Kollege Leon Brown spielt er Funk-Jazz ebenso gerne wie die traditionellen Titel des alten New Orleans. Schon mit 12 Jahren verdiente er sich das Taschengeld in einer Marchingband, bald darauf holten ihn die legendären Olympia Brass Band und Preservation Hall Jazzband, und Bandleader wie Michael White, Lars Edegran und Banu Gibson in ihre Bands. Die internationale Presse beschreibt ihn als einen der herausragenden jungen Musiker (Jg. 76), der den Jazz mit seiner Energie, Humor und Leidenschaft bereichert.
Jason Mingledorff, Tenorsaxophon,
kommt aus der Stadt des berühmtesten Jazzfestivals der USA, Newport/Rhode Island, das er als Jugendlicher (Jg. 71) oft besuchen durfte. Dort wurde seine Leidenschaft für den Jazz erweckt, was 1995 zum Umzug nach New Orleans führte. Nach seinem Diplom als „Master of Jazz Perfomance“ an der dortigen Universität wurde er schnell zu einem der gefragtesten Musiker in Bands aller Stilrichtungen, von Dixieland bis Brassband-Funk. Wir erlebten ihn schon 2005 in Europa als Mitglied der „New Orleans Nightcrawlers“, inzwischen ging seine Karriere zügig weiter: Er tritt auf mit den größten Bands in New Orleans, der Bigband von Harry Connick Jr. ebenso wie mit der Band von Dr. John, dazu mit dem Louisiana Philharmonic Orchestra, den Four Tops, The Temptations und schließlich in der Band der „Treme“-TV-Serie über das Leben in New Orleans.
Julien Bruneteaud, Solo-Piano und Vocals,
gerade mal 30 Jahre alt, kommt aus Paris und ist, obwohl Autodidakt, seit gut 5 Jahren ein internationaler Top-Act des Blues- und Boogie-Pianos, ein mitreißender Sänger (oft im Stil Nat King Coles) und Showman. Die französische Presse feierte seine Musik als eine „Offenbarung des Rhythm and Blues und Soul-Jazz“. In seinem Heimatland erhielt er die wichtigsten Musikpreise (Bester Blues-Pianist 2005, Musiker des Jahres 2008) und trat in Paris zusammen mit B.B. King und Chuck Berry auf. Wir freuen uns auf diese Entdeckung am Piano, in Deutschland tritt er erstmalig auf.
























