Heidelberg/Metropolregion Rheinneckar - Der bekannte Dulger-Brunnen auf dem Heidelberger Bismarckplatz ist durch den strengen Frost der vergangenen Wochen erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Beton-Mittelteil des Brunnens weist senkrecht einen durchgehenden breiten Riss auf. Der städtische Bereitschaftsdienst wurde in der Nacht von Donnerstag, 16. Februar, auf Freitag, 17. Februar 2012, auf den Bismarckplatz gerufen; er hat das gesprungene Bauteil zunächst mit Spannbändern provisorisch gegen ein vollständiges Auseinanderbrechen gesichert. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Brunnen-Skulptur herabstürzt, erfolgte im Laufe des heutigen Freitags, 17. Februar 2012, der Abbau des Brunnens mit Hilfe eines Scholl-Krans.
Die Wasserzufuhr war vor Beginn der Frostperiode abgestellt und das Wasser abgelassen worden. Es wird vermutet, dass Restfeuchte im Beton-Mittelstück des Brunnens, über den bei Betrieb das Wasser strömt, den Schaden verursacht hat. Für das Mittelstück muss nun Ersatz hergestellt werden. Wie lange das dauern wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Jürgen Weber, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Heidelberg, hofft, den Brunnen bis Ostern wieder in Betrieb nehmen zu können.
Dulger-Brunnen
Der Dulger-Brunnen auf dem Bismarckplatz ist eine Spende von Viktor Dulger, Gründer des Heidelberger Dosierpumpenherstellers Prominent, aus dem Jahre 1985 aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Unternehmensgruppe. Der Brunnen trägt eine Chromstahlskulptur, die ihre silbernen Wellenarme in alle Richtungen ausstreckt, ein Werk des Berliner Künstlerehepaars Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff.

























