Speyer – Benefizkonzert für den Dom voller Erfolg – 7.700 Euro bei „Baden schaut über den Rhein“ ersungen

        Speyer/Metropolregion Rhein-Neckar. Die 900 Sitzplätze im Dom reichten bei weitem nicht aus, so dass viele Menschen dem Konzert „Baden schaut über den Rhein“ im Stehen lauschten. 7.700 Euro konnten dabei für den Domerhalt gesammelt werden. Das sind rund 2.500 Euro mehr als im vergangenen Jahr.
        Das Konzertereignis hat Tradition. Am 17. April 2016 musizierten und sangen bereits zum 13. Mal badische Musiker und Chöre im Dom und für den Dom. Die 650 Sängerinnen und Sänger der Nordbadischen Chorvereinigung, die „Tropfchöre“, erfüllten die Kathedrale mit ihrem Gesang. Zu Beginn erklang ein Instrumentalstück. Das Prelude aus dem „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier, bekannt als Fanfare bei Fernseh-Übertragungen im Rahmen der Eurovision, spielten Holger Becker an der Chororgel und Frédéric Messner an der Trompete.

        Zunächst nach Männer- und Frauenstimmen getrennt kamen danach die unterschiedlichsten Werke zu Gehör. Unter der Leitung von Wolfgang Tropf erklangen, neben dem „Vater unser“ und „Dona Maria“, auch Titel wie „Über 7 Brücken“ oder „Conquest of Paradise, welches alle Chöre gemeinsam sangen. Zu den besonderen Konzertmomenten gehörte sicher das „Hallelujah“ von Leonard Cohen, bei dem Uschi Tropf und der Kinderchor Frohsinn aus Neudorf Solopartien übernahmen. Zur instrumentalen Begleitung kamen im Verlauf des Konzertes Saxophone, Querflöten, ein E-Piano und sogar zwei Dudelsäcke zum Einsatz, letztere gespielt von Herbert Pföhler und Werner Sommer. Den traditionellen Schluss- und Höhepunkt bildete das gemeinsame Singen des Chorals „Großer Gott wir loben dich“, bei dem 2.000 Stimmen zu hören gewesen sein dürften. Unter den Sängern waren auch der Bischof von Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann sowie der emeritierte Bischof Dr. Anton Schlembach.

        Organisiert wurde das Musikereignis auch in diesem Jahr vom Dombauvereinsmitglied Udo Heidt. Der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Gottfried Jung, würdigte Heidt als einen Menschen, der für die Musik lebe und dem es gelinge, viele andere Menschen mit seiner Begeisterung anzustecken. Er freue sich, dass eine Veranstaltung, die so viel Spaß mache, gleichzeitig so viel Gutes bewirke. Gedankt wurde den Mitwirkenden direkt nach dem Konzert auch von Domdekan Dr. Christoph Kohl, der für die Liturgie und damit auch für die Musik in der romanischen Kathedrale verantwortlich ist.

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