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Ludwigshafen – SPD-Bundestagsabgeordnete Doris Barnett und Dr. Edgar Franke zu Besuch in mehreren Ludwigshafener Kliniken

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Ludwigshafen/Metropolregion Rhein-Neckar.Am Montag, den 07. März, besuchten die SPD-Bundestagsabgeordneten Doris Barnett und Dr. Edgar Franke, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags, zusammen mit der Landtagsabgeordneten Anke Simon (Mitglied des Innenausschusses und zuständig für den Bereich des Landesrettungsdienstes) verschiedene Kliniken in Ludwigshafen, sowie die Stiftung Institut für Herzinfarktforschung (IHF).

Im Klinikum Ludwigshafen erkundigte sich Edgar Franke mit seinen Kolleginnen über die finanzielle Situation des Hauses. Die Abgeordneten nahmen sich hierbei viel Zeit, um sich die Wünsche und Anregungen der Klinikleitung anzuhören. Neben den Kosten der Sanierung eines Teils der Bausubstanz aufgrund von Brandschutzauflagen wurde der bürokratische Aufwand beklagt, der betrieben werden müsse, um Fördermittel zu erhalten.

Im Anschluss daran konnten sich Doris Barnett und Edgar Franke einen Überblick über die anstehenden Projekte des Instituts für Herzinfarktforschung verschaffen. Die Stiftung, die sich durch Infarktforschung und die dringend notwendige Aufklärungsarbeit in diesem Bereich einen Namen gemacht hat, hofft auf Unterstützung bei der Nutzung von Sekundärdaten für ihre Forschungsarbeit. Rechtlich sei das selbst dann schwierig, wenn der Patient einwillige, so das Institut. Außerdem sicherte Edgar Franke zu, sich gemeinsam mit Doris Barnett für die Förderung des ARENA Projekts „Vorhofflimmern Rhein-Neckar“ in Berlin einzusetzen. Ziel ist die Prävention und Aufklärung in Sachen Vorhofflimmern, unter dem mehr als ein Drittel der Bundesbürger oft unerkannt leidet. Bei rechtzeitiger Diagnose kann das Risiko eines Schlaganfalls drastisch verringert werden.

Beim anschließenden Besuch der BG Unfallklinik lag der Schwerpunkt auf der renommierten Verbrennungsintensivstation. Im neu eingerichteten „Laufgang“ können viele Beschwerden, die Patienten zum Beispiel beim Laufen haben, deren Ursachen aber sehr oft unerkannt bleiben, jetzt schneller erkannt und häufig ohne Operation auf Dauer behoben werden. „Diese Einrichtung ist zwar kostspielig, da aber viele teure Operationen und damit auch Nachsorge vermieden wird, rechnet sich diese Untersuchungseinheit sehr schnell. Wichtig wäre, dass auch die Krankenkassen sich von dieser geld- und körperschonenden Methode überzeugen ließen“, waren sich Edgar Franke und Doris Barnett einig. Zudem betonten die Vertreter der Klinik, dass man großen Wert auf die Rehabilitation der Patienten lege. Diese sei unerlässlich für eine erfolgreiche Wiedereingliederung ins Berufsleben.

Bei der letzten Station, dem St. Marienkrankenhaus, bekamen Doris Barnett und Edgar Franke die neu organisierte zentrale Notaufnahme des Krankenhauses vorgestellt. Dieser Ansatz stellt eine besonders gute Erstversorgung der Patienten und somit eine erfolgversprechende Behandlung sicher. Die von Chefarzt Thomas Borgmann geleitete zentrale Notaufnahme beschreitet hier neue Wege und ist daher zu Recht eine nachahmenswerte Errungenschaft des Krankenhauses.

„Ich bin froh, dass Edgar Franke als Fachmann auf meine Einladung hin nach Ludwigshafen gekommen ist, um sich vor Ort über die vielfältige und hervorragende Arbeit der Kliniken in Ludwigshafen zu informieren. Es ist sehr wichtig, die Probleme und Wünsche der dort arbeitenden Menschen anzuhören, zu sehen was gut funktioniert und herauszufinden, in welchen Bereichen eventuell Verbesserungsbedarf besteht. Diese Anregungen und Erkenntnisse werden wir mit nach Berlin nehmen. Weil wir in der Politik ja auch gestalten wollen im Sinne der Beschäftigten und der Betroffenen, also der Patienten, sind solche Besuche für uns sehr wichtig. Die Gespräche und das, was man sieht, vergisst man nämlich nicht und das alles dient ja dazu, Meinungen zu bilden – und auch zu ändern!“, so Doris Barnett.

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