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Mannheim im Final Four der Hockeyliga in Berlin – TSV Damen und MHC Herren gewinnen Viertelfinale

    Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Herren: Mannheimer HC – Harvestehuder THC 11:7 (6:5) – MHC siegt gegen die Torfabrik der Liga –

    Gegen das torgefährlichste Team der hockeyliga, den HTHC aus Hamburg, gewann am Samstag der Mann heimer HC das Viertelfinale und sicherte sich so zum dritten Mal hintereinander den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Doch der MHC tat sich vor 500 Zuschauern in der ausverkauften Halle – es mussten noch einige Fans unverrichteter Dinge wieder abziehen – schwer gegen einen früh im Spielaufbau störenden HTHC und geriet zunächst in Rückstand. Einmal in Führung gegangen, gab der Mannheimer HC diese Führung jedoch nicht mehr ab. Bei der Endrunde in Berlin trifft der MHC nun am 21. Januar im Halbfinale auf RW Köln.
    Der HTHC hatte den besseren Start in das Viertelfinale und ging früh in Führung. Mit aggressivem Pressing setzten die Hamburger den MHC unter Druck, der damit nur schlecht zurecht kam. Erst Mitte der ersten Hälfte konnte der MHC diese Schwäche abstellen und das Spiel ausgleichen. Bis zum Ende der Halbzeit konnte Mannheim sich eine Führung erkämpfen.
    Mannheim startete selbstbewusster in den zweiten Durchgang und ließ nur noch wenig anbrennen. Mit ablaufender Uhr musste Harvestehude mehr offensive Akzente setzen, hatte aber Pech vor dem gegnerischen Tor. Der MTHC konnte sich nun aufs Kontern verlegen und gab die Führung nicht mehr ab. Auch die Herausnahme des HTHC-Torwartes für einen sechsten Feldspieler brachte lediglich einen Treffer ein – nicht mehr als Ergebniskosmetik für Harvestehude. Mannheim fährt nach einer geschlossen Mannschaftsleistung in der zweiten Spielhälfte zur Endrunde nach Berlin.
    MHC-Trainer Thorsten Althoff war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wenn man im Viertelfinale einen Rückstand umbiegt und im Spiel so gut an seinen Schwächen arbeitet, kann ich nur zufrieden sein. Darauf wollen wir natürlich aufbauen. Für mich gibt es in der Endrunde keinen Topfavoriten – das sind alle gute Hallenhockeymannschaften. Wir freuen uns, nun zum dritten Mal hintereinander dazuzugehören.“ Christoph Bechmann, Co-Trainer des HTHC: „Wir konnten spielerisch leider nur 15 Minuten das abrufen, was wir auch leisten können. Dann haben wir zu leichte Gegentore gefangen und mussten einem Rückstand hinterherlaufen, was unserem Spiel nicht förderlich ist. Leider haben in der zweiten Halbzeit auch die Ecken nicht so richtig geklappt – das war heute gegen einen sehr guten Gegner dann eben zu wenig.“

    Tore:

    0:1 Michael Körper (2.)
    0:2 Michael Körper (4., KE)
    1:2 Niklas Meinert (7.)
    1:3 Tim Pehlke (8.)
    2:3 Fabian Pehlke (9.)
    3:3 Henning Meier (19.)
    3:4 Sebastian Feller (23.)
    4:4 Stepan Bernatek (24.)
    5:4 Niklas Meinert (26., 7m)
    6:4 Florian Woesch (28., KE)
    6:5 Michael Körper (30., 7m)
    7:5 Michael Purps (33.)
    7:6 Tim Pehlke (44.)
    8:6 Niklas Meinert (45.)
    9:6 Fabian Pehlke (47.)
    10:6 Matthias Witthaus (56.)
    11:6 Matthias Witthaus (57.)
    11:7 Sebastian Feller (60.)

    Ecken:
    4 (1 Tor) / 6 (1 Tor)
    Zuschauer:
    500
    Schiedsrichter:
    Meißner / Leiber

    Damen – TSV Mannheim – UHC Hamburg 4:3 (2:3) UHC gelingt DM-Revanche für 2010 nicht

    In einem temporeichen und denkbar knappen Viertelfinale – eine Konstellation wie im DM-Finales von 2010 – sicherte sich der TSV Mannheim am Samstag das Ticket zum Halbfinale in Berlin. In einem Spiel mit viel Leidenschaft und hohem Tempo wechselte die Führung zwischen dem TSV und dem UHC mehrfach. Am Ende musste Mannheim bis zu einer Schlussstrafecke um das Ticket nach Berlin zittern, ehe die Halbfinal-Teilnahme feststand.
    Gleich zu Beginn ging der TSV mit 1:0 in Führung, doch der UHC konnte das Spiel drehen und zog auf 1:3 davon. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo, bei dem teilweise der sichere Spielaufbau auf der Strecke blieb. Ärgerlich aus UHC-Sicht dann der Anschlusstreffer kurz vor der Pause.
    In der zweiten Halbzeit kämpften beide Mannschaften auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten, doch nur der TSV traf und eroberte die Führung zurück. 90 Sekunden vor Abpfiff nahm der UHC die Torhüterin für eine sechste Feldspielerin vom Platz und erkämpfte sich eine Schlussecke – die strich um Haaresbreite am Torwinkel vorbei und statt einer Verlängerung gab es genau wie beim Meisterschaftsfinale 2010 einen Freudentaumel auf Mannheimer Seite – der TSV zog in das DM-Halbfinale ein, in dem es am 21. Januar in Berlin auf Westmeister RW Köln trifft.
    UHC-Trainer Kais al Saadi zog nach dem Spiel vor seinem Team den Hut: „Wir haben hier heute mit einer unglaublichen Leidenschaft gekämpft. Jede meiner Spielerinnen ist bis ans Limit gegangen, obwohl neun von ihnen bei der Endrunde wegen ihrer Einsätze mit der Nationalmannschaft gar nicht hätten spielen können. Ich bin beeindruckt, welcher Zusammenhalt hier gewachsen ist. Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht, aber wir haben in der zweiten Hälfte leider kein Tor mehr erzielt – dann wird es im Hallenhockey schwer zu gewinnen.“

    Tore:
    1:0 Fanny Rinne (1.)
    1:1 Lisa Hahn (8.)
    1:2 Marie Mävers (17.)
    1:3 Mia Sehlmann (26., KE)
    2:3 Corinna Przybilla (29.)
    3:3 Tonja Fabig (40., KE)
    4:3 Fanny Rinne (50., KE)

    Ecken:
    6 (2 Tore) / 4 (1 Tor)
    Zuschauer:
    500
    Schiedsrichter:
    Schmitz / Warsitz

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