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      Ludwigshafen – „Schlafkrankheit“ siegt beim 7. Festival des deutschen Films 2011

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      Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Preisträger des 7. Festival des deutschen Films 2011 – Bild: Festival des deutschen Films/Ben Pakalski v.l.n.r.: Frieder Schlaich, Esther Zimmering, Katrin Schlösser, Janine Jackowski, Ulrich Köhler Dr. Michael Kötz

        Jury: Esther Zimmering (Schauspielerin), Frieder Schlaich (Filmproduzent und -verleiher)

        FILMKUNSTPREIS 2011 (dotiert mit 50.000 Euro) geht an den Film „Schlafkrankheit“ Regie: Ulrich Köhler

        Produktion: Komplizen Film GmbH, Linienstr. 146, 10115 Berlin, info@komplizenfilm.de
        In Koproduktion mit Ö-Filmproduktion, Why Not Productions (FR), IDTV Film (NL), ZDF – Das kleine Fernsehspiel, in Zusammenarbeit mit arte
        Verleih: Farbfilm Verleih GmbH, Boxhagener Str. 106, 10245 Berlin, info@farbfilm-verleih.de
        Weltvertrieb: The Match Factory GmbH, Balthasarstr. 79-81, 50670 Köln, info@matchfactory.de

        Begründung der Jury: „Eine Familie in der Fremde, ein engagierter Entwicklungshelfer in der Identitätskrise in West-Afrika, wie soll daraus ein Film werden, wie soll daraus Kino werden? Die Produzenten und Redakteure des Films haben dem Regisseur und Autor Ulrich Köhler vertraut, ihm die Freiheit gelassen, Fragen aufzuwerfen, anstatt einfache Antworten zu geben. Der Regisseur versteht es mit jeder Einstellung, tiefer in eine fremde Welt einzutauchen. Seine Hauptfigur Ebbo verliert den Boden unter den Füßen und scheitert an sich selbst. Vor dem Hintergrund westlicher Entwicklungshilfe zeigt der Film ein Afrikabild, das uns bewusst macht, wie wenig sich unsere Denkweise und unser Handeln in die Dritte Welt übertragen lässt.
        Durch Räume, Landschaften, Geräusche, lange Beobachtungen an Originalschauplätzen in Kamerun, durch das reduzierte Spiel seiner Darsteller und insbesondere auch durch Dunkelheit, entfaltet der Film eine ungeheure Magie, wie sie nur dem Kino eigen ist. Man kommt den Figuren sehr nahe, man riecht den Geruch der Fremde.
        Schlafkrankheit ist Weltkino, wie es in Deutschland nur selten produziert wird. Dieser Film wird bleiben und wird sein Publikum bereichern – auch das Publikum, das er verwirrt und irritiert – insbesondere weil er in seiner visuellen Kraft wunderschön ist!.”

        BESONDERE AUSZEICHNUNG
        (undotiert) geht an den Schauspieler Eberhard Kirchberg in den drei Filmen „Dreileben“ von Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler

        Begründung der Jury: „Wir haben uns entschieden, an jemanden einen Preis zu vergeben, der nicht sofort ins Auge springt, aber genau darin liegt der Reiz, dass er nicht vordergründig spielt. Eine Entdeckung für uns. Bescheiden, aber immer präsent: Der Kommissar in „Dreileben“, Eberhard Kirchberg.

        “Dreileben – Etwas Besseres als den Tod
        Produktion: Schramm Film Koerner & Weber, Bülowstr. 90, 10783 Berlin, koerner@schrammfilm.de
        Im Auftrag des Bayerischen Rundfunks
        Weltvertrieb: Bavaria Film International, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, international@bavaria-film.de

        Dreileben – Komm mir nicht nach
        Produktion: BurkertBareiss Produktion, Rambergstr. 3-5, 80799 München, burkertbareiss@bbfp.de
        In Koproduktion mit TV60 Film, im Auftrag der ARD Degeto
        Weltvertrieb: Bavaria Film International, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, international@bavaria- film.de

        Dreileben – Eine Minute Dunkel
        Produktion: Heimatfilm GmbH + Co. KG, Lichtstr. 50, 50825 Köln, bb@heimatfilm.biz Im Auftrag des WDR
        Weltvertrieb: Bavaria Film International, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, international@bavaria- film.de

        BESONDERE AUSZEICHNUNG
        (undotiert) geht an den Schauspieler Heino Ferch in dem Film Spuren des Bösen von Andreas Prochaska

        Begründung der Jury: „Ein Schauspieler, den alle kennen, der vielleicht fast schon überpräsent ist, schafft es in der Rolle des einsamen Wolfes in „Spuren des Bösen“ so zu überzeugen, dass man vergisst, dass es Heino Ferch ist. Das hat uns überrascht und überzeugt!“

        Produktion: ZDF – Reihen und Serien, 55100 Mainz, in Koproduktion mit aifilm (Österreich) und dem ORF

        BESONDERE AUSZEICHNUNG
        (undotiert) geht an die Schauspielerin Sandra Hüller in den Filmen „Über uns das All“ und „Brownian Movement“

        Begründung der Jury: „Zwei Figuren, unterschiedlich und durch die Leinwand greifbar in ihrer Existenz, gespielt mit Humor und der ihr eigenen, besonderen Körperlichkeit: Sandra Hüller in „Brownian Movement“ und „Über uns das All“. Tiefe, mutige Arbeiten ohne Angst. Als Schauspieler weiß man, dass das nicht leicht ist. Es verlangt Liebe zur Figur, eine starke eigene Haltung und Vertrauen zum Regisseur. Sandra Hüller ist ein Beispiel dafür, was ein Schauspieler leisten kann, um dem Publikum alles, was die Figur verlangt, zu zeigen.“

        Brownian Movement:
        Produktion: Coin Film GmbH, Breite Straße 118-120, 50667 Köln, info@coin-film.de
        In Kooperation mit CirceFilms (NL), Serendipity Films (BE), ZDF und 3sat
        Verleih: Filmlichter GmbH, Kaiser-Wilhelm-Ring 7-9, 50672 Köln, info@filmlichter.de
        Weltvertrieb: Films Distribution, 34 rue du Louvre, 75001 Paris, info@filmsdistribution.com

        Über uns das All:
        Produktion: Pandora Filmproduktions GmbH, Balthasarstr. 79-81, 50670 Köln, info@pandorafilm.com
        In Koproduktion mit dem WDR
        Verleih: RealFiction, Hansaring 98, 50670 Köln, info@realfictionfilme.de
        Weltvertrieb: Bavaria Film International, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, international@bavaria-film.de

        BESONDERE AUSZEICHNUNG
        (undotiert) geht an den Regisseur Johannes Naber für den Film „Der Albaner“

        Begründung der Jury: „Johannes Naber, der Autor und Regisseur von „Der Albaner“, schafft es, eine Migrationsgeschichte spannend und ohne Weinerlichkeit zu erzählen und
        zu inszenieren. Eine seltene Gradwanderung, ein Publikumsfilm mit starken Kinobildern, der weit über den Tellerrand hinaus schaut. Regiepreis für Johannes Naber.“

        Produktion: Neue Schönhauser Filmproduktion GmbH, Neue Schönhauser Straße 19, 10178 Berlin, info@neueschoenhauser.de
        In Koproduktion mit ON Film, SWR und Arte
        Verleih: Zorro Film GmbH, Astaller Str. 23, 80339 München, info@zorrofilm.de
        Weltvertrieb: Aktis Film International Media City, Altenburgerstr. 7, 04275 Leipzig, info@AktisFilm.com

        BESONDERE AUSZEICHNUNG
        (undotiert) geht an den Regisseur und Drehbuchautor Jan Schomburg für den Film „Über uns das All“

        Begründung der Jury: „Wie geht man mit dem Tod um, wie verhält man sich, wenn der Partner dem Leben ein Ende setzt? Jan Schomburg lässt seine Hauptfigur alle Situationen nach diesem Ereignis erleben. Er geht mit seinem Drehbuch über Klischees hinweg und führt den Zuschauer in die innere Welt von Angst, Loslassen, Schmerz und Einsamkeit. Drehbuchpreis für Jan Schomburg.“

        Produktion: Pandora Filmproduktions GmbH, Balthasarstr. 79-81, 50670 Köln, info@pandorafilm.com
        In Koproduktion mit dem WDR
        Verleih: RealFiction, Hansaring 98, 50670 Köln, info@realfictionfilme.de
        Weltvertrieb: Bavaria Film International, Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig, international@bavaria-film.de

        PUBLIKUMSPREIS 2011
        geht an den Film Ein Tick anders
        Regie: Andi Rogenhagen

        Produktion: Wüste Film GmbH, Schulterblatt 58, 20357 Hamburg, wueste@wuestefilm.de
        In Koproduktion mit Wüste Film West und dem NDR in Zusammenarbeit mit ARTE
        Verleih: Farbfilm Verleih, Boxhagener Str. 106, 10245 Berlin, info@farbfilm-verleih.de

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